Getroffen im Proberaum – wenige Minuten vor dem Gig
CIFYFoto: Johannes HauptCIFY
Foto: Johannes Haupt

CIFY kennen sich seit über 20 Jahren, die Band selbst existiert seit rund elf Jahren. Entstanden ist das Projekt nicht kurzfristig, sondern über einen langen Zeitraum hinweg. Die gemeinsame Arbeit hat sich Schritt für Schritt entwickelt.

Ihren Sound beschreiben sie als:

dreckig, laut, tief und schief

Stilistisch ordnen sie sich ein:

instrumental zwischen Rock, Post-Metal, Sludge und Stoner

Und Dresden?

Im Vergleich zu früher hat sich vor allem im Punkrock-Bereich vieles reduziert. Es gibt weiterhin wichtige Orte wie die Chemiefabrik oder den Ostpol, gleichzeitig sind Clubs wie das U-Boot (später Sabotage) weggefallen. Punkrock sei insgesamt weniger präsent.

Wunsch-Performances?

Denkbar sind sowohl orchestrale Projekte als auch Kollaborationen mit Bands wie RotoR oder Coilguns.

Weitere Projekte:

Aufnahmen mit Saxofon sowie ein Unplugged-Set, bewusst akustisch und reduziert.

Acts aus Dresden, die man aus ihrer Sicht kennen sollte, sind:

Joca, Neustädter Harz, ÄTNA, Ups!ze, Plotz, Fabulous Shit und Jo Aldinger.

Wichtige Kollektive und Strukturen sind:

elbsludgebooking, den Freundeskreis Freies Musizieren im Ostpol, Kukulida und die Super Jetski Entertainment Show

Ihr Wunsch an die Dresdner Musik- und Kulturszene:

Leichter zugängliche Förderstrukturen und eine Mindestgage für Bands. Gleichzeitig sehen sie auch positive Entwicklungen – neue Kollektive und viele junge Bands, die aktiv sind.

Geplante Konzerte:

Das nächste Konzert von CIFY findet am 20.02. im Konzertkeller des riesa efau in Dresden statt.
CIFYFoto: Johannes HauptCIFY – Foto: Johannes Haupt

CIFY

Über den Autor

Der Dresdner Fotograf Johannes Haupt nimmt in unregelmäßigen Abständen Dresdner Musikerinnen, Musiker und Bands vor die Linse. Auf diversen Konzerten kann man ihn in der Nähe der Bühne sehen. Heraus kommen wunderbare Eindrücke von Live-Auftritten. Seit einer Weile hat Johannes, der hauptberuflich als Krankenpfleger in der Notaufnahme arbeitet, sein Portfolio um Porträts erweitert. Dafür trifft er Musiker abseits der Clubs und interviewt sie. Das Neustadt-Geflüster wird in unregelmäßigen Abständen diese Interviews hier veröffentlichen.