Eine Hand vor einem, auf eine Tafel gemaltem Sack mit einem Euro Zeichen

Stand: 02.07.2026 12:25 Uhr

Das Land Niedersachsen verteilt rund 87 Millionen Euro an finanzschwache Städte und Gemeinden. Das Fördergeld soll den 49 Kommunen dabei helfen, Fehlbeträge im Haushalt auszugleichen und Schulden abzubauen.

Wie Innenministerin Daniela Behrens (SPD) am Mittwoch mitteilte, sollen die Bedarfszuweisungen schnellstmöglich bewilligt und an die Kommunen ausgezahlt werden. Diese Zuweisungen stellen nach Angaben des Innenministeriums einen besonderen Bestandteil des kommunalen Finanzausgleichs in Niedersachsen dar. Sie werden für Städte und Gemeinden in einer „außergewöhnlichen Lage“ bereitgestellt. Voraussetzung ist laut Ministerium, dass die eigene Steuerkraft nicht ausreicht, um notwendige Aufwendungen zu finanzieren. Insgesamt hätten 104 Kommunen eine solche Bedarfszuweisung beantragt, hieß es. Mit rund 87 Millionen Euro schüttet das Land eigenen Angaben zufolge in diesem Jahr etwa 17 Millionen Euro mehr aus als im Vorjahr.

49 Kommunen erhalten Förderung

Die Höhe der einzelnen Beträge liegt den Angaben nach zwischen 85.000 Euro für die Gemeinde Nordseebad Wangerooge (Landkreis Friesland) und jeweils fünf Millionen Euro für die Städte Göttingen, Osnabrück, Salzgitter und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden und Schaumburg. Darüber hinaus erhalten nachfolgende Städte, Landkreise und Gemeinden in diesem Jahr eine Förderung:

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