
Russlands Armee hat seit 2022 rund 1,4 Millionen Soldaten verloren.
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- Russlands Armee hat seit Februar 2022 etwa 1,4 Millionen Soldaten verloren.
- Eine Analyse des Center for Strategic and International Studies zeigt, dass die Ukraine ebenfalls hohe Verluste erleidet.
- Der Konflikt entwickelt sich zu einem Abnutzungskrieg mit steigenden Kosten für Putin und negativen Ergebnissen.
Russlands Armee hat seit Beginn der Großinvasion in der Ukraine im Februar 2022 rund 1,4 Millionen Soldaten verloren. Darunter fallen 400.000 bis 450.000 Gefallene, wie eine aktuelle Analyse der US-Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS) zeigt, über die BILD berichtet. Zusammen mit den ukrainischen Verlusten summieren sich die Opfer auf beiden Seiten auf mehr als zwei Millionen Soldaten.
„Seit dem Zweiten Weltkrieg hat keine Großmacht auch nur annähernd so viele Gefallene und Verwundete in einem Krieg erlitten“, schreiben die CSIS-Experten Seth G. Jones und Riley McCabe. Der Konflikt entwickelte sich zu einem gigantischen Abnutzungskrieg mit steigenden Kosten für Kremlchef Wladimir Putin.
Die Ukraine verzeichnet nach Einschätzung der Denkfabrik 525.000 bis 625.000 Verluste, davon 125.000 bis 150.000 Tote.
Russischer Vormarsch im Schneckentempo
Trotz der enormen Opfer erzielt Moskau keinen militärischen Durchbruch. Russische Truppen rücken an einigen Frontabschnitten wie im Donbass bei Kostjantyniwka oder im Norden der Front weiter vor. Doch der Vormarsch verläuft extrem langsam: Je nach Frontabschnitt gewinnen die Angreifer durchschnittlich nur 50 bis 90 Meter pro Tag.
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sr