Normal seien in diesem Zeitraum fünf bis acht Einsätze der Kriminalpolizei, bei denen Rettungskräfte die Todesursache von Menschen vorläufig als „unklar“ einstufen. Mit 38 waren es nun also deutlich mehr. Ein kausaler Zusammenhang lässt sich nicht nachweisen – es ist also nicht eindeutig bestätigt, dass in alle diesen Fällen die Hitze die Todesursache war. „Allerdings handelte es sich in vielen Fällen um ältere Menschen“, so der Polizeisprecher, weshalb ein Zusammenhang „nahe liegt“.

Am Freitag kratzte Mönchengladbach an den 39 Grad, am Wochenende blieben die Temperaturen bei mehr als 30 Grad. Die neuen Zahlen der Polizei sollten als Warnung gelten – denn nächste Woche wird es wieder heißer, Prognosen sehen bis zu 35 Grad am Wochenende des 11./12. Juli voraus. Kostenpflichtiger Inhalt Wie unsere Redaktion berichtete, wird zum Schutz vor der Hitze unter anderem dazu geraten, den Alltag anzupassen – zum Beispiel auf Sport zu verzichten – und die Trinkmenge zu erhöhen.