Nach wie vor ist Duisburg das bedeutendste Zentrum der Stahlindustrie in Europa, auch wenn es durch den Strukturwandel in den vergangenen Jahrzehnten zu einem erheblichen Arbeitsplatzabbau kam. Inzwischen prägen auch Unternehmen im weltweit größten Binnenhafen, in der chemischen Industrie, im Anlagen-, Maschinen- und Schiffsbau, in der Logistik und im Handel die Großstadt am Niederrhein. Doch wer sind derzeit die zehn größten Arbeitgeber?

Platz 8 Arbeitsplätze schafft in Duisburg auch die Sparkasse. Aktuell sind in den Filialen im Stadtgebiet gut 1100 Angestellte beschäftigt, die die finanziellen Angelegenheiten ihrer Kunden betreuen.

Platz 7 1972 wurde es gegründet – heute ist das Evangelische Krankenhaus Duisburg-Nord Teil des Verbundes „Evangelisches Klinikum Niederrhein“ mit Standorten in Duisburg, Oberhausen und Dinslaken. Aktuell sind im Krankenhaus nahe des Revierparks Mattlerbusch rund 1800 Mitarbeiter tätig.

Platz 6 Die octeo Multiservices GmbH ist einer der drei großen Gebäudedienstleister des Ruhrgebiets und gehört der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft. Die rund 1900 Mitarbeiter in Duisburg kümmern sich um Dienstleistungen wie etwa Gebäudereinigung, Sicherheitsdienst, Straßenbeleuchtung oder Garten- und Landschaftspflege.

Platz 5 Im Stahl- und Metallsektor ist die Düsseldorfer Firma Klöckner & Co. tätig. Mehr als 6000 Beschäftigte sind weltweit an 110 Standorten beschäftigt; rund 1800 Personen arbeiteten 2024 in Duisburg. Beliefert werden laut der Unternehmenshomepage Betriebe aus der Bau-, Maschinen-, Anlagen- und Transportindustrie. Die Firma wird bald vom US-Konzern Worthington Steel übernommen.

Platz 4 Auch die Wissenschaft kommt in der niederrheinischen Großstadt nicht zu kurz. Zwar verteilt die Universität Duisburg-Essen (UDE) ihr Personal auf zwei Städte – trotzdem ergibt das rund 3000 Angestellte in Duisburg, was in dieser Liste für Platz vier reicht. Insgesamt studierten an der Universität 2025 mehr als 37.000 Menschen in 315 verschiedenen Studiengängen.