Am Dienstag, dem 30. Juni 2026, haben das Polizeikommissariat Hannover-Mitte und die Polizeistation Raschplatz erneut eine umfangreiche Kontrolle in der Innenstadt durchgeführt, die mehrere Stunden dauerte. Der Fokus lag auf der Eindämmung der Drogenkriminalität und der erhöhten Präsenz der Polizei, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.

Besonders im Mittelpunkt standen die Gebiete Andreaestraße, das Steintor und der Stellwerksvorplatz. Die Beamtinnen und Beamten konnten hier mehrmals den unerlaubten Handel mit Drogen wie Marihuana, Kokain und Heroin beobachten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Verdächtigen vor Ort entlassen und es wurden entsprechende strafrechtliche Verfahren eingeleitet.

Am Nachmittag um 15:45 Uhr beobachteten Einsatzkräfte, wie ein 35-jähriger Mann Marihuana an einen 17-Jährigen übergab, der daraufhin den Ort verließ. Der 35-jährige Verdächtige erhielt von der Polizei einen Platzverweis. Wenig später kam der 17-Jährige zurück und wurde daraufhin von Beamtinnen und Beamten kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass er vom Jugendamt zur Inhaftierung gesucht wurde.

Bei den Überprüfungen wurden von den Einsatzkräften drei Verstöße gegen Aufenthaltsverbote festgestellt, die von einem 20-Jährigen, einem 25-Jährigen und einem 38-Jährigen begangen wurden. Sie wurden später vom Gelände weggeschickt.

Des Weiteren wurde sowohl einem 23-Jährigen als auch einer 42-Jährigen die Weiterfahrt von den Einsatzkräften untersagt, da ihre Autos nicht versichert waren.

Die Polizei Hannover betrachtet den Einsatz als bedeutende Maßnahme zur Sicherung der öffentlichen Ordnung in der Innenstadt und plant, die gezielten Kontrollen auch weiterhin durchzuführen.