Die Bilder im Späti stammen von der Berliner Künstlerin Sanaa Goldie. Sie will, dass Kunst dort stattfindet, wo Menschen ohnehin unterwegs seien. Zwischen Zigarettenschachteln und Colaflaschen sei Kunst plötzlich Teil des Alltags. Genau das mache den Ort so spannend: Dort kämen eben nicht nur Menschen vorbei, die sich ohnehin für Kunst interessieren. Kunst könne mitten im Leben Fragen aufwerfen und zum Nachdenken anregen, so Goldie.
Die Kunstwerke unter dem Titel „Dans tes rêves“ (zu deutsch: In deinen Träumen) hat sie extra für „48 Stunden Neukölln“ gemalt. Die nackten Frauenfiguren auf der Leinwand wirken eingeengt, obwohl keine Begrenzung zu sehen ist. Das passe gut zu dem diesjährigen Festivalmotto „OUT/SIDE/IN“, findet die Künstlerin, die lange am Neuköllner Richardplatz gelebt hat.