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Youtube LogoVideo: Tour de France Profi-Rennräder 2026

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Tour de France 2026: 13 Profi-Rennräder aus Barcelona bewertet!

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Tour de France Profi-Rennräder – was fällt auf?

Werden Rennrad-Reifen wirklich immer breiter? An den Profi-Rennrädern, die wir am Start der Tour de France 2026 in Barcelona bisher sahen, scheint es, als sei vorläufig eine Grenze erreicht – auch wenn Orbea just hier zum ersten Mal das neue Orca Aero mit 37 mm Reifenfreiheit vorstellte. Das Gros der Teams ist auf 30 mm breiten Reifen unterwegs. So wie letztes Jahr auch schon. Der Trend zu mehr Breite scheint also erstmal zu pausieren. Allerdings: Je nach Laufrädern kann ein nominell 28 mm breiter Reifen auch 30 mm breit werden, bei den Scope Artech Radsätzen am Pinarello Dogma F bei Netcompany – Ineos etwa kamen deshalb 28er Reifen zum Einsatz. Besondere Schwalbe Pro One Aero-Reifen bei Tudor Cycling tragen dem Trend Rechnung und geben gleich nur eine Größenspanne an: 28 bis 30 mm. Vorerst nur für die Profis Wann der offenbar neue Reifen außerhalb des Pelotons zu haben sein wird, wissen wir nicht. Aero-Reifen, sind übrigens auch bei anderen Teams im Einsatz (Jayco – AluLa, Van Rysel Decathlon CMA). Und noch etwas: Immer mehr Teams bestreiten die gesamte Tour de France auf den besonders schnellen Zeitfahrversionen der normalen Top-Reifen wie Conti Grand Prix TT oder Vittoria Corsa Pro Speed – offenbar genügt der Pannenschutz in Kombi mit dem Tubeless Set-up.

Diashow: Tour de France 2026 – Arbeitsgeräte: 11 Profi-Rennräder und TT Bikes



Frisch lackiert zu Tour de France.

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Frisch lackiert zu Tour de France. – Das Giant Propel Advanced SL des neuen Deutschen Meisters Felix Engelhardt.

Immer kürzer werden generell die Kurbeln, mit denen die Profis ihre enorme Kraft auf die Straße bringen. Jonas Vingegaard ist mit 160 mm auf sehr kurzen Kurbeln unterwegs (wie letztes Jahr bereits). Aber die Kurbellänge bleibt eine persönliche Frage, 172,5 mm lange Kurbeln an einem klassischen Profi-Rennrad mittlerer Größe sind auch bei den prominenten Fahrern noch oft zu finden.

Bike Fit allgemein ist noch keineswegs eine dogmatisch behandelte Frage. Nach vorne rotierte Sitzpositionen, für die viele neuere Rennräder von vorneherein ausgelegt sind, sind nicht für alle die beste Wahl. Tim Merlier etwa sitzt auf dem neuen S-Works Tarmac SL9 noch recht weit hinten und damit ist er bei weitem nicht allein.



Nicht nur Jonas Vingegaard fährt 160er Kurbeln.

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Nicht nur Jonas Vingegaard fährt 160er Kurbeln.

Anders sieht es an den TT-Bikes aus für das Mannschaftszeitfahren, mit dem die Tour de France spektakulär startet. An den Zeitfahrboliden sind die Aero-Bars im Vergleich zu unserem letzten Besuch beim Zeitfahren zum Grand Départ in Brüssel deutlich nach oben gewandert. Das Ziel: Die hoch angestellten und dicht zusammenliegenden Arme sollen den Oberkörper abschirmen und dadurch die Aerodynamik verbessern.



Wir haben einige Profi-Rennräder der Tour de France 2026 im fahrfertigen Zustand mit GPS-Gerät und leeren Flaschen gewogen.

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Wir haben einige Profi-Rennräder der Tour de France 2026 im fahrfertigen Zustand mit GPS-Gerät und leeren Flaschen gewogen. – Das Gros liegt knapp über 7 kg.

Apropos Aerodynamik: Ausnahmslos alle Teams sind inzwischen standardmäßig auf Aero-Rennrädern oder Aero-Allroundern unterwegs, also Rennrädern, die so leicht wie möglich und so aerodynamisch wie möglich gestaltet sind. Die Rahmengewichte (nach Herstellerangaben) liegen bei diesen Rädern in der Spitze um 700 g oder sogar darunter. Gewogen haben wir einige der Profi-Rennräder der Tour de France 2026 auch. In fahrbereitem Zustand mit Radcomputer inklusive Mount, Pedalen und Trinkflaschen knackte keines die 6,8 kg Grenze, die von der UCI als Mindestgewicht vorgeschrieben ist. Bisher lagen alle über 7 kg.

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Orbea Orca Aero: Arnaud De Lies neues Aero-Rennrad

Das brandneue Orbea Orca Aero wurde bei der Tour de France vorgestellt. Das Teamrad – hier das von Arnaud De Lie – kommt im neuen Lotto-Intermarché Teamdesign, das auch über Orbeas MyO-Custom-Programm erhältlich sein soll. Besonders auffällig ist das stark abgesenkte Tretlager: Orbea gibt beim neuen Orca Aero bis zu 78 mm Bottom-Bracket-Drop an, wahrscheinlich die größte Absenkung im Peloton. Das soll den Schwerpunkt senken, die Silhouette von Fahrer und Rad etwas nach unten bringen und laut Orbea auch das seitliche Pendeln im Wiegetritt sowie bei hoher Leistung im Sitzen reduzieren. Ein logischer Schritt ist das auch wegen des Trends zu kürzeren Kurbeln, die aber nicht zwingend sein müssen.



Das neue Orbea Orca Aero im O-Lab Design.

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Das neue Orbea Orca Aero im O-Lab Design. – Die schraffierten Flächen kennzeichnen die Neuerungen am Rahmen. So wurde das Rad von den Profis getestet vor dem Launch bei der Tour.



Die Flaschen sind jetzt besser aus dem Wind genommen.

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Die Flaschen sind jetzt besser aus dem Wind genommen.



Und das Orca hat einen Lenkanschlag.

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Und das Orca hat einen Lenkanschlag.



Diverse Aero-Maßnahmen am Rahmen und eine Tretlagerabsenkung von 78 mm sollen den Windwiderstand mit Fahrer um 20 Watt verringert haben.

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Diverse Aero-Maßnahmen am Rahmen und eine Tretlagerabsenkung von 78 mm sollen den Windwiderstand mit Fahrer um 20 Watt verringert haben. – Orbea hat im Velodrom getestet.



Natürlich wurde an der Front am stärksten optimiert.

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Natürlich wurde an der Front am stärksten optimiert.

De Lie fährt allerdings weiterhin eher klassisch lange 172,5-mm-Kurbeln. Dazu kommt eine Shimano Dura-Ace Di2-Gruppe mit 54/40-Kurbel, Shimano-Powermeter und 11-34-Kassette. Die Sitzposition ist trotzdem modern: Zero-Setback-Sattelstütze, Sattel weit vorn, etwa 3 cm Spacer unter dem Cockpit und ein 120 mm langer Vorbau. Das Carbon-Cockpit stammt von Orbeas Komponentenmarke OC und ist leicht nach vorn gebogen. Orbea bietet 13 Cockpit-Versionen für die Serie an, für die Profis kommen noch einmal 13 weitere hinzu.

Bei den Laufrädern setzt Orbea auf die eigene Marke Oquo. Montiert ist der hohe RA757 Limited-Laufradsatz mit Carbonspeichen, der 1.363 g wiegt (Herstellerangabe). Darauf sitzen Vittoria Corsa Pro-Reifen in 29 mm Breite. Für das Serienrad nennt Orbea 37 mm Reifenfreiheit, optimiert ist das Rad für Reifen von 29 bis 35 mm. Das Einstiegsmodell startet bei 5.700 Euro mit Shimano 105 Di2.

  • Gewicht: laut Orbea 7,2 kg
  • Kurbellänge: 172,5 mm
  • Übersetzung: 54/40 Zähne vorn, 11-34 Kassette hinten
  • Schaltung: Shimano Dura-Ace Di2
  • Powermeter: Shimano Dura-Ace
  • Reifen: Vittoria Corsa Pro, 29 mm
  • Laufräder: Oquo RA757 Limited, 1.363 g (Herstellerangabe)
  • Vorbau: 120 mm
  • Spacer: ca. 30 mm
  • Tretlagerabsenkung: bis zu 78 mm
  • Reifenfreiheit Serienrad: 37 mm



Und so sieht das Orca Aero 2026 im Lotto Intermarché Team Design aus.

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Und so sieht das Orca Aero 2026 im Lotto Intermarché Team Design aus. – Das Gewicht des Rades von Arnaud de Lie gab Orbea mit 7,2 kg an.



Das Orca Aero hat 37 mm Reifenfreiheit.

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Das Orca Aero hat 37 mm Reifenfreiheit.



Oquo RA57 Ltd Laufräder von Orbea mit Carbonspeichen.

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Oquo RA57 Ltd Laufräder von Orbea mit Carbonspeichen. – Lotto nutzt die 29 mm „wide rim“-Version des Vittoria Corsa Pro.



Arnaud de Lie fährt die 54-40 Kurbel.

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Arnaud de Lie fährt die 54-40 Kurbel. – Powermeter von Shimano sind an Bord.



Die Front des Orca wurde deutlich schlanker.

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Die Front des Orca wurde deutlich schlanker.



Auch die Trinkflaschenhalter wurden aero-optimiert.

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Auch die Trinkflaschenhalter wurden aero-optimiert.



Arnaud de Lie fährt wie viele andere Pros nicht mehr ganz tief vorne.

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Arnaud de Lie fährt wie viele andere Pros nicht mehr ganz tief vorne.



Das OC One-Piece-Cockpit…

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Das OC One-Piece-Cockpit…



…gibt es in 26 Versionen – 13 sind nur für die Profis.

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…gibt es in 26 Versionen – 13 sind nur für die Profis.

Giant Propel Advanced SL: Felix Engelhardts Meisterrad

Felix Engelhardt bekam pünktlich zur der Tour de France ein besonderes Arbeitsgerät: das Giant Propel Advanced SL im Design zum spektakulären Sieg bei der Deutschen Straßenmeisterschaft nach einer grandiosen Aufholjagd. Das Aero-Rennrad ist nicht nur optisch auffällig, sondern auch erstaunlich leicht. Mit Pedalen haben wir es mit 7,1 kg gewogen.



Das Giant Propel Advanced SL von Felix Engelhardt bei Jayco - AlUla.

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Das Giant Propel Advanced SL von Felix Engelhardt bei Jayco – AlUla. – In den Farben des Deutschen Meisters.

Bei den Laufrädern setzt das Team auf Cadex Max 50, die nur 1.250 g wiegen und damit erheblich zum niedrigen Gesamtgewicht beitragen dürften. Dazu kommen Cadex Aero-Reifen in 30 mm Breite. Die Übersetzung fällt, wie bei vielen starken Fahrern im Peloton, groß aus: Engelhardt fährt 55/40 Zähne vorn, kombiniert mit einer großen Kassette hinten. Dazu kommen ein Cadex Amp-Sattel und kurze 165-mm-Kurbeln.

  • Gewicht: 7,1 kg mit Pedalen
  • Kurbellänge: 165 mm
  • Übersetzung: 55/40 Zähne vorn, 11-34 Kassette hinten
  • Reifen: Cadex Aero, 30 mm
  • Laufräder: Cadex Max 50, 1.250 g
  • Cockpit: Giant Contact SLR
  • Sattel: Cadex Amp 3D



Felix Engelhardt fährt seine erste Tour de France.

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Felix Engelhardt fährt seine erste Tour de France. – Und gleich im Meistertrikot.



Cadex Amp 3D Sattel mit 3D-Druck Satteldecke.

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Cadex Amp 3D Sattel mit 3D-Druck Satteldecke.



Felix nutzt Zusatz-Shifter.

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Felix nutzt Zusatz-Shifter.



Giant Contact SLR Cockpit.

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Giant Contact SLR Cockpit.



Felix gefiel die Lackierung sehr gut.

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Felix gefiel die Lackierung sehr gut.



165er Kurbeln.

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165er Kurbeln.



Cadex Aero-Reifen in 30 mm.

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Cadex Aero-Reifen in 30 mm.



Kettenführung…

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Kettenführung…



…und leichte Flaschenhalter von Elite.

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…und leichte Flaschenhalter von Elite.



Auch ein neues Trikot-Design von Maap gab es für Jayco AlUla.

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Auch ein neues Trikot-Design von Maap gab es für Jayco AlUla.



Freilaufcheck haben wir im Video…

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Freilaufcheck haben wir im Video…



…und Autogramm auf der Schiene.

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…und Autogramm auf der Schiene.

Pinarello Dogma F: Egan Bernals Meisterrad

Noch ein Meisterrad: Egan Bernals Pinarello Dogma F trägt die Farben des kolumbianischen Meisters. Technisch spannend ist vor allem der Laufradwechsel bei Netcompany Ineos: Das Team fährt erstmals auf Scope-Artech-Laufrädern. Auffällig ist deren schuppenartige Aeroscales-Struktur, dazu kommen laut Scope 3D-gedruckte Scalmalloy-Naben. Am Rad von Bernal ist ein hoher Aero-Laufradsatz montiert.

Auch Ineos setzt auf Continental Grand Prix TT TR-Reifen, also Zeitfahrreifen an einem normalen Straßenrennrad. Montiert ist nominell ein 28-mm-Reifen, der auf den sehr breiten Scope-Artech-Felgen aber deutlich größer baut. Dazu kommt ein eher softes, griffig wirkendes Lenkerband. Kurz wie bei Vingegaard: Die 160-mm-Kurbel der Dura Ace-Gruppe. Ein kurioses Detail sitzt links unten an der Gabel: Dort ist eine kleine Finne aufgeklebt. Wofür sie genau gedacht ist, wissen wir nicht: Was glaubt ihr?

  • Kurbellänge: 160 mm
  • Schaltung: Shimano Dura-Ace Di2
  • Reifen: Continental Grand Prix TT TR, nominell 28 mm, geschätzt ca. 30 mm montiert
  • Laufräder: Scope Artech 6 (23 mm Innenweite)



Das Pinarello Dogma F von Egan Bernal.

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Das Pinarello Dogma F von Egan Bernal.



Hier entdeckten wir eine kleine Finne in 3D-Druck. Aerotuning?

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Hier entdeckten wir eine kleine Finne in 3D-Druck. Aerotuning?



Netcompany - Ineos fährt jetzt Scope-Laufradsätze – hier die hohen Artech 6.

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Netcompany – Ineos fährt jetzt Scope-Laufradsätze – hier die hohen Artech 6.



Auch das TT Bike von Filippo Ganna stand schon bereit für das Mannschaftszeitfahren am Samstag, das 3-Speichen-Laufrad ist eine Neuentwicklung, die erstmals zu sehen ist.

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Auch das TT Bike von Filippo Ganna stand schon bereit für das Mannschaftszeitfahren am Samstag, das 3-Speichen-Laufrad ist eine Neuentwicklung, die erstmals zu sehen ist.

BMC Timemachine Mpc: Matteo Trentins Zeitfahrrad

Das Zeitfahrrad von Matteo Trentin zeigt die Position, wohin sich moderne TT-Setups entwickelt haben. Die Überhöhung zwischen Sattel und Cockpit fällt nicht mehr so radikal aus. Stattdessen rückt Trentin die Arme eng an den Oberkörper.

Seine BMC Timemachine Mpc (für „Masterpiece“) entsteht im Impec Lab von BMC in der Schweiz. Erst dieses Jahr wurden die neuen Zeitfahrräder beim Tudor Pro Cycling Team nach und nach an die Fahrer ausgegeben; für einige Fahrer dürfte der Tour-Zeitfahr-Einsatz entsprechend einer der ersten Renneinsätze mit dem neuen Rad sein. Charakteristisch sind die weit ausgestellten Sitzstreben und die Finne hinter der Achsaufnahme, die den Luftstrom am Reifen vorbei führen soll. Dazu kommen Schwalbe Pro One Aero-Reifen mit unterschiedlichen Profilen für Vorder- und Hinterrad sowie eine Aero-Trinkflasche von Elite. Vorne fährt Trentin ein 60er-Monokettenblatt. Das spezielle Cockpit stammt von Wattshop, die Handauflagen sind im 3D-Druckverfahren ausgeführt.

  • Übersetzung: 60 Zähne vorne, 10-36er Kassette hinten
  • Schaltung: SRAM Red AXS 1×12
  • Reifen: Schwalbe Pro One Aero, vorn und hinten mit unterschiedlichem Profil



Die BMC Teammachine Mpc von Matteo Trentin.

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Die BMC Teammachine Mpc von Matteo Trentin. – Die Zeitfahrboliden für das Tudor Cycling Team werden sämtlich in der Schweiz gefertigt.



Mit weit ausgestellten Sitzstreben…

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Mit weit ausgestellten Sitzstreben…



…schafft man Geschwindigkeit.

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…schafft man Geschwindigkeit.



Trentin fährt eine 172,5er Kurbel.

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Trentin fährt eine 172,5er Kurbel.



Aero-Trinkflasche von Elite.

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Aero-Trinkflasche von Elite.



Mit 60 Zähnen ist Trentins Mono-Kettenblatt noch klein.

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Mit 60 Zähnen ist Trentins Mono-Kettenblatt noch klein.



Luftstrom-Optimierung am Heck…

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Luftstrom-Optimierung am Heck…



…und an der Front.

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…und an der Front.



Spacertürme sorgen für eine hohe Armablage.

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Spacertürme sorgen für eine hohe Armablage. – Der Winkel soll möglichst steil sein, aber die UCI setzt hier Grenzen.



3D-Druck-Lösungen gehören an den TT-Cockpits…

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3D-Druck-Lösungen gehören an den TT-Cockpits…



…zum Standard.

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…zum Standard.

BMC Teammachine R: Matteo Trentins Aero-Allrounder

Auch Matteo Trentins BMC Teammachine R steht bereit für die 2. Etappe, das Aero-Allroundrad des Tudor Pro Cycling Team. Trentins Sitzposition: Der Sattel sitzt extrem weit vorn, obwohl bereits eine Zero-Setback-Sattelstütze montiert ist. Den dadurch verkürzten Abstand zum Lenker gleicht Trentin mit einem 140-mm-Vorbau aus. Bei den Reifen setzt Tudor auf spezielle Schwalbe Pro One-Modelle mit der Kennzeichnung 28/30 auf der Flanke. Je nach Felge sollen sie also etwa 28 bis 30 mm breit bauen. An den Felgen kleben die Mechaniker kleine Sticker, um den Wechsel der Dichtmilch im Blick zu behalten. Außerdem sind Clik-Valve-Ventile montiert. Das Cockpit ist nicht extrem schmal eingestellt. Zusätzlich nutzt Trentin Sprint-/Zusatzschalter unterhalb der Shifter; weitere Tasten sitzen an den SRAM Red-Schalthebeln.

Auch die Übersetzung passt zum aktuellen Profi-Trend: vorn große Kettenblätter, hinten eine große Kassette. Trentin fährt 56/43 Zähne an der Kurbel und eine 10-36-Kassette. Die Idee dahinter: weniger enge Kettenwinkel, geringere Reibung und trotzdem genügend Bandbreite für schwere Tour-Etappen.

  • Kurbellänge: 172,5 mm
  • Übersetzung: 56/43 Zähne vorn, 10-36 Kassette hinten
  • Schaltung: SRAM Red AXS 2×12
  • Reifen: Schwalbe Pro One Aero 28/30
  • Laufräder: DT Swiss ARC 1100



Die BMC Teamachine R von Matteo Trentin.

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Die BMC Teamachine R von Matteo Trentin. – Der Aero-Allrounder kommt auf allen Etappen zum Einsatz.



Trentin fährt den Sattel weit vorne…

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Trentin fährt den Sattel weit vorne…



…und eine 140er Länge am Cockpit.

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…und eine 140er Länge am Cockpit.



Clik Valve und Servicedatum für die Dichtmilch.

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Clik Valve und Servicedatum für die Dichtmilch.



So markiert man bei Tudor den korrekten Auszug der Sattelstütze.

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So markiert man bei Tudor den korrekten Auszug der Sattelstütze.



Einige starke Fahrer treten 56-43.

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Einige starke Fahrer treten 56-43.

Ridley Noah Fast von Jonas Abrahamsen

Jonas Abrahamsens Ridley Noah Fast sieht nach ziemlich viel Rad für einen 1,83 m großen Fahrer aus. Vor allem der 140 mm lange Vorbau fällt sofort auf. Dazu passt das inzwischen schon mehrfach beobachtete Profi-Setup: Sattel weit nach vorn, Zero-Setback-Sattelstütze, lange Front und stark angewinkelte Hoods. Die Schalthebel stehen sehr schmal, geschätzt nahe an 28 cm. Insgesamt ergibt das eine sehr aggressive Aero-Position.

Auch bei der Übersetzung bleibt Uno-X Mobility auf der schweren Seite: Abrahamsen fährt ein 56er-Kettenblatt, kombiniert mit einer 10-36-Kassette. Interessant ist zudem die Reifenwahl. Am Rad sind Continental Grand Prix TT TR-Reifen montiert, laut Team wurde die komplette vergangene Tour auf diesem Modell bestritten. Der Grund dürfte der sehr geringe Rollwiderstand sein, auch wenn der Pannenschutz geringer ausfällt als bei klassischen Allround-Reifen. Auf den DT Swiss ARC 1100-Laufrädern sollen die nominell 28 mm breiten Reifen gemessen rund 29 mm breit bauen. Die Kurbellänge liegt bei vergleichsweise kurzen 167,5 mm.

  • Vorbau: 140 mm
  • Kurbellänge: 167,5 mm
  • Übersetzung: 56 Zähne vorn, 10-36 Kassette hinten
  • Reifen: Continental Grand Prix TT TR, nominell 28 mm, gemessen ca. 29 mm
  • Laufräder: DT Swiss ARC 1100



Das Ridley Noah Fast von Jonas Abrahamsens bei Uno X Mobility.

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Das Ridley Noah Fast von Jonas Abrahamsens bei Uno X Mobility. – Das norwegische Team setzt auf das Aero-Rennrad aus Belgien.



Auch hier gibt es eine dicke 56-43er „Mühle“ gepaart…

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Auch hier gibt es eine dicke 56-43er „Mühle“ gepaart…



…mit einer 10-36 Kassette am Antrieb.

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…mit einer 10-36 Kassette am Antrieb.



Norwegische Fahne als Kettenschutz.

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Norwegische Fahne als Kettenschutz.



Sattelstütze mit Setback…

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Sattelstütze mit Setback…



…und 140er Cockpitlänge.

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…und 140er Cockpitlänge.



167,5er Kurbel…

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167,5er Kurbel…



…und TT-Reifen für die gesamte Dauer der TdF.

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…und TT-Reifen für die gesamte Dauer der TdF.

Cervélo S5 von Jonas Vingegaard

Jonas Vingegaards Cervélo S5 ist im Kern das Rad, das wir schon aus dem Vorjahr kennen: ein kompromissloses Aero-Rennrad mit starkem Serien-Setup und auffälliger Frontpartie. Das S5 bleibt damit eines der markantesten Räder im Tour-Peloton. Bei der Übersetzung bleibt Vingegaard etwas moderater als einige größere und schwerere Fahrer im Feld. Montiert sind 54/41 Zähne vorne und eine 10-36-Kassette hinten – ein Setup, das im Peloton inzwischen fast zum Standard geworden ist. Verändert hat sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem die Bereifung: Statt der speziellen 29-mm-Vittoria-Corsa-Pro-Reifen setzt das Team nun offenbar auf 30-mm-Reifen auf Reserve 42/47-Laufrädern. Dazu kommen ein Prologo-Sattel in 140 mm Breite, sehr kurze 160-mm-Kurbeln und Wahoo-Speedplay-Pedale mit aerodynamischen Dimple-Strukturen. Mit Flaschen, Pedalen und Garmin haben wir das Rad mit 7,3 kg gewogen – leichter, als man es bei einem so aerodynamisch ausgelegten Setup vielleicht erwarten würde.

  • Gewicht: 7,3 kg mit Flaschen, Pedalen und Garmin
  • Kurbellänge: 160 mm
  • Übersetzung: 54/41 Zähne vorn, 10-36 Kassette hinten
  • Reifen: Vittoria Corsa Pro, 30 mm
  • Laufräder: Reserve 42/47
  • Sattel: Prologo, 140 mm Breite
  • Pedale: Wahoo Speedplay mit Aero-Dimples



Das Cervélo S5 von Jonas Vingegaard.

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Das Cervélo S5 von Jonas Vingegaard. – 2025 erhielt es ein Update und ist nach wie vor eins der schnellsten Profi-Rennräder im Peloton.



Es hat eine charakteristische Front mit durchgehender Gabel…

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Es hat eine charakteristische Front mit durchgehender Gabel…



…und dem Y-förmigen Cockpit.

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…und dem Y-förmigen Cockpit.



Moderat hohe Reserve 44 | 47 Laufräder sparen Gewicht.

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Moderat hohe Reserve 44 | 47 Laufräder sparen Gewicht.



Das Team ist auf 30er Reifen gewechselt – statt des 29er Corsa Pro zuvor.

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Das Team ist auf 30er Reifen gewechselt – statt des 29er Corsa Pro zuvor.

Cervélo P5: Per Strand Hagenes’ Zeitfahrrad

68 Zähne vorne: Am Zeitfahrrad von Per Strand Hagenes fällt zuerst das riesige Kettenblatt ins Auge. Der Norweger von Team Visma | Lease a Bike soll im Mannschaftszeitfahren dabei helfen, Leader Jonas Vingegaard nach vorn zu bringen. Auch hinten setzt man auf eine große Kassette. Spannend sind auch die Details am Kontaktpunkt zum Fahrer. Montiert ist ein Prologo Predator-Sattel mit rauer Oberfläche für mehr Halt und einer Finne, die laut Hersteller aerodynamisch helfen soll. Bei den Reifen fährt Hagenes Vittoria Corsa Speed Pro in 30 mm Breite auf einer 25 mm breiten Innenfelge. Vorn ist ein Reserve 77 montiert, hinten eine Reserve-Scheibe. Am Cockpit sitzen individuell angepasste Handauflagen mit integrierten SRAM Blips; zusätzlich kommen 3D-gedruckte Grip-Elemente zum Einsatz. Auffällig kompakt wirkt das Setup trotzdem: Für den 1,84 m großen Fahrer steht ein 56er-Rahmen bereit, dazu kommen sehr kurze 160-mm-Kurbeln.

  • Fahrergröße: 1,84 m
  • Rahmengröße: 56
  • Kurbellänge: 160 mm
  • Übersetzung: 68 Zähne vorn, große Kassette hinten
  • Reifen: Vittoria Corsa Speed Pro, 30 mm
  • Felgeninnenweite: 25 mm
  • Laufräder: Reserve 77 vorn, Reserve Disc hinten
  • Sattel: Prologo Predator



Das Zeitfahrrad mit dem größten Kettenblatt bisher

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Das Zeitfahrrad mit dem größten Kettenblatt bisher – Cervélo P5 von Per Strand Hagenes.



Per wird ein 68er Blatt den Montjuic hoch treten.

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Per wird ein 68er Blatt den Montjuic hoch treten. – Größere Blätter gibt es bei SRAM nicht.



Auch der Sattel ist Speed pur.

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Auch der Sattel ist Speed pur. – Der Name: Predator.



3D-Druck-Lösung für die Griffe am Cockpit.

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3D-Druck-Lösung für die Griffe am Cockpit.



Visma - Lease a Bike setzt nur am TT Bike auf die TT-Reifen.

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Visma – Lease a Bike setzt nur am TT Bike auf die TT-Reifen.



In 28 mm passen sie noch durch den Hinterbau.

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In 28 mm passen sie noch durch den Hinterbau.



Cockpit mit großen Armschalen.

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Cockpit mit großen Armschalen.



Griffe aus dem 3D-Drucker mit Blips…

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Griffe aus dem 3D-Drucker mit Blips…



…und elegante Höhenverstellung.

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…und elegante Höhenverstellung.



Über 2.000 Trinkflaschen geben die Teams während einer Tour de France aus.

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Über 2.000 Trinkflaschen geben die Teams während einer Tour de France aus.



Visma – Lease a Bike muss bei der Tour die gelbe Trikot-Farbe gegen ein weniger gelbes Design wechseln.

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Visma – Lease a Bike muss bei der Tour die gelbe Trikot-Farbe gegen ein weniger gelbes Design wechseln.

S-Works Tarmac SL9: Tim Merliers neues Sprint-Rad

Kurz vor der Tour de France hat Specialized das neue S-Works Tarmac SL9 vorgestellt – vorerst nur als S-Works-Modell. Wir konnten am Team-Truck das Rad von Tim Merlier in Augenschein nehmen, dem Sprinter von Soudal Quick-Step. Passend zu seinem Fahrer ist eine große Sprint-Übersetzung montiert: 54/40 Zähne vorn.

Gegenüber dem Tarmac SL8 fallen einige neue Details auf. Der markante Speed Sniffer am Steuerrohr ist in dieser Form verschwunden, stattdessen gibt es einen glatteren Übergang an der Front. Die Gabel baut tiefer, dazu kommen die neue Win Fin am Sitzrohr und eine weiterentwickelte Verkleidung im Hinterradbereich. Laut Specialized soll das SL9 dadurch aerodynamisch besser sein; 4 Watt gegenüber dem Vorgänger werden genannt. Merliers Rad ist mit Roval Rapide-Cockpit, hohen Roval-Laufrädern und Specialized Turbo Cotton SLR-Reifen aufgebaut. In Rahmengröße 58 haben wir es mit Computer, Pedalen und kompletter Rennausstattung mit 7,3 kg gewogen. Zum Vergleich: Das Rennrad-News-Testrad kam ohne Pedale und Zubehör auf 6,58 kg in Größe 54.

  • Rahmengröße: 58
  • Gewicht: 7,3 kg mit Pedalen, Computer und Rennausstattung
  • Übersetzung: 54/40 Zähne vorn
  • Laufräder: Roval Rapide CLX III
  • Reifen: Specialized Turbo Cotton SLR



S-Works Tarmac SL9 von Tim Merlier bei Soudal - Quick-Step.

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S-Works Tarmac SL9 von Tim Merlier bei Soudal – Quick-Step. – Das neue Tarmac erschien kurz vor der TdF.



Specialized hat die Aero-Formen noch einmal optimiert.

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Specialized hat die Aero-Formen noch einmal optimiert. – Der Speed Sniffer wurde kaschiert.



Dafür gibt es am Hinterbau jetzt eine Win Fin.

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Dafür gibt es am Hinterbau jetzt eine Win Fin. – Das Rad soll 4 Watt gegenüber dem Vorgänger sparen.



Merlier soll für das Wolfpack Sprintsiege auf dem Tarmac SL9 einfahren.

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Merlier soll für das Wolfpack Sprintsiege auf dem Tarmac SL9 einfahren.



Das Foto-Rad war sein Ersatzrad und mit 30er Turbo Cotton ausgerüstet.

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Das Foto-Rad war sein Ersatzrad und mit 30er Turbo Cotton ausgerüstet.



Am ersten Rad fährt Merlier Rapid Air-Reifen von Specialized, sagte uns Mechaniker Guido Scherrer.

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Am ersten Rad fährt Merlier Rapid Air-Reifen von Specialized, sagte uns Mechaniker Guido Scherrer.



Zero Setback und trotzdem Sattel ganz vorne.

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Zero Setback und trotzdem Sattel ganz vorne.



Aber eine 172,5er Kurbel.

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Aber eine 172,5er Kurbel.



Das Team hat 120 heiß gewachste Ketten im Gepäck, sagte uns Guido.

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Das Team hat 120 heiß gewachste Ketten im Gepäck, sagte uns Guido. – Sie werden jeden Tag getauscht.



Die Aufkleber…

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Die Aufkleber…



…schonen die Felgen und schützen vor Klappern.

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…schonen die Felgen und schützen vor Klappern.



Natürlich fährt das Team schon den neuen Specialized S-Works Evade 4 Aero-Helm.

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Natürlich fährt das Team schon den neuen Specialized S-Works Evade 4 Aero-Helm.



Seine Kühlung soll um 2,4 % verbessert worden sein.

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Seine Kühlung soll um 2,4 % verbessert worden sein.



Erkennbar auch an den neuen Lufteinlässen vorne.

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Erkennbar auch an den neuen Lufteinlässen vorne.

Bianchi Specialissima RC: Damiano Carusos neues Kletterrad

Das Bianchi Specialissima RC von Damiano Caruso ist eines der frischesten Räder im Tour-Peloton. Bahrain Victorious fährt 2026 auf Bianchi, und das neue Specialissima RC soll als leichtes Allround- beziehungsweise Kletterrad wieder näher an die Spitze rücken. Laut Bianchi ist der neue Rahmen 40 g leichter als der Vorgänger; aerodynamisch spricht der Hersteller von 16 Watt Vorteil bei 50 km/h. Dazu kommt die für Bianchi typische Countervail-Technologie, die Vibrationen reduzieren soll. Auffällig ist außerdem die Lackierung, die zwischen Blau und Grün changiert und bei unserem Video-Foto-Team für einige Begeisterung gesorgt hat.

Carusos Rad ist mit 30-mm-Time-Trial-Reifen aufgebaut. Laut Team wird Bahrain Victorious die gesamte Tour auf TT-Reifen bestreiten und die Reifen alle fünf Tage wechseln. Auch bei der Kette wird konsequent gearbeitet: Die Ketten sollen wöchentlich getauscht werden, am Rad ist eine gewachste Kette mit Liquid Wax, nur an den TT Bikes kommt Heißwachs zum Einsatz. Bei der Übersetzung fährt Caruso 54/40 Zähne vorn. Spannend ist außerdem die Kurbel: Montiert ist eine Elilee-Kurbel mit Powermeter. Gewogen haben wir das Rad mit 7,05 kg.

  • Gewicht: 7,05 kg
  • Übersetzung: 54/40 Zähne vorn
  • Reifen: Continental Grandprix TT TR in 30 mm
  • Schaltung: Shimano Dura Ace Di2
  • Kurbel: Elilee



Das Bianchi Specialissima RC ist ebenfalls frisch zur Tour bei Bahrain Victorious eingetroffen.

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Das Bianchi Specialissima RC ist ebenfalls frisch zur Tour bei Bahrain Victorious eingetroffen. – Das Climbers Bike wurde ebenfalls deutlich aerodynamischer und soll schon auf Etappe 3 zum Einsatz kommen.



Die Lackierung changiert zwischen Grün…

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Die Lackierung changiert zwischen Grün…



…und Blau.

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…und Blau.



…und glitzert.

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…und glitzert.



Wir konnten das Rad von Damiano Caruso fotografieren.

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Wir konnten das Rad von Damiano Caruso fotografieren.



Bahrain fährt Elilee Kurbeln mit Spider Powermeter.

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Bahrain fährt Elilee Kurbeln mit Spider Powermeter.



Für das Specialissima gibt es auch ein neues Cockpit.

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Für das Specialissima gibt es auch ein neues Cockpit.



Bahrain Victorious fährt die ganze Tour Grand Prix TT.

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Bahrain Victorious fährt die ganze Tour Grand Prix TT. – Nur in Paris kommen andere Pneus dran.



Mit diesem Werkzeug werden die Räder auf die Fahrer eingestellt.

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Mit diesem Werkzeug werden die Räder auf die Fahrer eingestellt.



Weil es so schön war.

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Weil es so schön war.

Wilier Filante SLR ID2: Romain Grégoires Sonderlackierung

Das Wilier Filante SLR ID2 von Romain Grégoire ist vor allem optisch ein Hingucker: Zur Tour de France fuhr der Franzose mit der neuen Sonderlackierung mit blau abgesetzten Chromflächen und matt-violetten Partien an der Front vor. Technisch ist das neue Filante SLR ID2 Wiliers aktuelles Aero-Allroundbike für die WorldTour. In der Serie startet das Filante SLR ID2 bei rund 9.900 Euro, die Topmodelle liegen bei etwa 13.000 Euro. Das leichteste Serienrad gibt Wilier mit 7,1 kg an.

Ein interessantes Detail am Profi-Rennrad sind die zusammen mit Elite entwickelten Aero-Flaschenhalter und die dazu passenden eckigen Trinkflaschen. Ähnlich wie beim Trek Madone sollen Flasche, Halter und Rahmen als System funktionieren und die Luftführung verbessern. Auch die Startnummernhalterung ist sauber integriert: Sie sitzt an der Sattelklemme und soll dort möglichst aerodynamisch anschließen.



Das Wilier Filante SLR ID2 von Romain Grégoire in Sonderlackierung.

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Das Wilier Filante SLR ID2 von Romain Grégoire in Sonderlackierung. – Hier erschien nur die Lackierung kurz vor der Tour, aber der Aero-Allrounder von Wilier ist ebenfalls noch jung.



Cockpit in Rahmenfarbe…

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Cockpit in Rahmenfarbe…



…und Aero-Flaschenhalter für eckige Flaschen.

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…und Aero-Flaschenhalter für eckige Flaschen.



An den Sitzstreben…

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An den Sitzstreben…



…werden Farbakzente gesetzt.

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…werden Farbakzente gesetzt.



Farbakzente werden an der Front aufgenommen.

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Farbakzente werden an der Front aufgenommen.



Das ist die normale Teambike-Farbe.

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Das ist die normale Teambike-Farbe.



Groupama - FDJ – Team Nummer drei mit TT-Reifen der Grand Prix-Reihe am Start.

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Groupama – FDJ – Team Nummer drei mit TT-Reifen der Grand Prix-Reihe am Start.



Gregoire fährt eine 165er Kurbel.

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Gregoire fährt eine 165er Kurbel.



Kurze Pause.

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Kurze Pause.



Einige Team-Hotels liegen nicht weit von den Stränden der Costa Brava.

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Einige Team-Hotels liegen nicht weit von den Stränden der Costa Brava.

Was ist euer Favorit von den Bikes der Profis bei der Tour bisher?

Hier lest ihr mehr zur Tour de France 2026 Rennrad-Technik auf Rennrad-News: