Blick über den Dampfer „Leipzig“ der Sächsischen Dampfschifffahrt auf die teileingestürzte Carolabrücke an der Elbe, im Hintergrund ist die Staatskanzlei zu sehen.

AUDIO: Ermittlungen zum Teileinsturz Carolabrücke eingestellt (1 Min)

Ermittlungen

von MDR SACHSEN

Stand: 03.07.2026 14:03 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen zum Teileinsturz der Carolabrücke eingestellt. Nach Angaben der Behörde gibt es keine Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Fehlverhalten. Pflichtverletzungen Dritter, die den Einsturz verursacht haben könnten, seien nicht erkennbar.

Keine Ermittlungen gegen OB Hilbert

Damit werden auch keine Ermittlungsverfahren gegen Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) oder den Baubürgermeister eingeleitet. Gegen beide waren nach dem Brückeneinsturz Anzeigen gestellt worden.

Einsturz im Herbst 2024

Die Carolabrücke war in der Nacht zum 11. September 2024 teilweise eingestürzt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Als Ursache gelten Korrosionsschäden an der Konstruktion. Der Abriss der Brücke ist inzwischen abgeschlossen. Die Stadt Dresden plant bereits den Neubau. Das Voting für die Bürgerbeteiligung läuft noch bis zum 19. Juli.

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Dresden Baubürgermeister Stephan Kühn (re.) und de rLeiter des Tiefbauamtes Abteilung Brücken, Jolger Kalbe (li.9 heben vorsicvhtig ein großes Brückenmodell aus Papier an und setzen es in einer angedeutenen Stadtlandschaft ab.

Bürgerdialog zu Entwürfen

eine Brücke mit einem Riss

Blick auf den noch erhaltenen und den teileingestürzten Brückenzug der Carolabrücke.

MDR (ben)/afp

Dieses Thema im Programm:

MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 03.07.2026 | 13:30 Uhr