Hamburg. In einer Hamburger Müllverbrennungsanlage ist Salzsäure ausgetreten. Durch die Hitze in der Anlage habe sich dann zwischenzeitlich Dampf gebildet, der am Samstag aus der Halle im Stadtteil Altenwerder nach draußen gezogen sei, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Polizei hatte deshalb den Schiffsverkehr an der Köhlbrandbrücke vorübergehend eingestellt.
Die Flüssigkeit selbst sei in der Halle geblieben und nicht in die Umwelt gelangt. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Wie viel Salzsäure und wo genau die Chemikalie in der Halle ausgetreten war, blieb zunächst unklar.
Am späten Abend dauerte der Einsatz der Feuerwehr noch immer an. Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht, betonte der Sprecher. Messungen hätten bislang keine Auffälligkeiten gezeigt. Zudem liege die Müllverbrennungsanlage in einem Industriegebiet, wo keine Menschen wohnen.
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