Mit unserer Reihe „Augsburger Anekdoten“ erzählen wir kleine Geschichten mitten aus dem Leben unserer Stadt.

So ein Käse. Was muss es Anne Kuhbier gestunken haben, als sie nach dem vergangenen ungewöhnlich heißen Wochenende ihr Geschäft betrat. Die Kühlschränke im Tölzer Kasladen in der Altstadt hatten kapituliert, alle Leckereien waren dahin. Wahrscheinlich ein einziges Käsefondue, das sich in den Vitrinen breit gemacht hatte. Zumindest aber neue Formen von Weich- und Schmelzkäse. Anne Kuhbier jedenfalls bewahrte kühlen Kopf, informierte ihre Kunden über die sozialen Medien und mit einem Aushang an der Tür, dass der Kasladen zwei Tage schließen musste. Sie brauchte Zeit, um neue Ware zu ordern. Inzwischen liegt für die Kundschaft wieder alles parat. Ende gut, Käse gut.

Arrivederci und bis bald wieder, ihre Bäume.

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Arrivederci und bis bald wieder, ihre Bäume.
Foto: Ina Marks

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Arrivederci und bis bald wieder, ihre Bäume.
Foto: Ina Marks

Kurzes Gastspiel. Die Sommernächte sind längst vorbei, es wurde Zeit Abschied zu nehmen. Abschied von den Bäumen auf dem Königsplatz. Was war das kleine Wäldchen, das dort plötzlich aus dem Boden geschossen war, hübsch anzusehen. Doch die transportierbaren Tannen sind weiter gezogen, auf einem schnöden Lkw. Wiedersehen macht Freude, Freunde. Spätestens zum Christkindlesmarkt. Dann bei Glühwein und kühleren Temperaturen.

Anderorts in der Stadt ist ein ganz bestimmter Baum noch vorhanden.

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Anderorts in der Stadt ist ein ganz bestimmter Baum noch vorhanden.
Foto: Friedrich Boecker

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Anderorts in der Stadt ist ein ganz bestimmter Baum noch vorhanden.
Foto: Friedrich Boecker

Gegen den Baum. Ein Beitrag zu den neuen Toiletten des SV Ehingen erinnerte Leserin Gisela an einen Geburtstag, den sie im Riegele WirtsHaus feierte. „Ich wurde von einem Gast darauf hingewiesen, mir doch mal die Herren-Toilette anzusehen“, was sie just in einem unentdeckten Moment tat. Und ihren Augen nicht traute, weil man(n) auf dem „Herren WC mit Baum“ gegen genau denselben sein kleines Geschäft verrichten kann. Den Wirt darauf angesprochen soll dieser nur gesagt haben: „Na ja, Männer pinkeln halt nun mal gerne an Bäume.“ Ganz investigativ hat unsere Redaktion nachgeforscht und herausgefunden: Diesen Baum gibt es auch heute noch und er wird sicher auch noch ein bisschen bleiben.