Laut dem Korrespondenten der Vietnam News Agency in Europa sendet die Europäische Union (EU) in ihren Handelsbeziehungen zu China ein härteres Signal, hält aber gleichzeitig die Tür für einen Dialog offen, um Lösungen für die langjährigen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Seiten zu finden.
In Cork City, Irland, erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, dass Brüssel bereit sei, alle handelspolitischen Instrumente einzusetzen, falls die Verhandlungen mit Peking scheitern sollten.
Laut ihrer Aussage ist der Dialog notwendig, muss aber konkrete Ergebnisse liefern. Die 27 EU-Mitgliedstaaten haben sich derzeit auf alle möglichen Szenarien vorbereitet und verfügen über alle notwendigen Instrumente, um die wirtschaftlichen Interessen des Blocks zu schützen, sollten die Verhandlungen scheitern.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission äußerte sich, nachdem EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič und der chinesische Handelsminister Wang Wentao Anfang dieser Woche eine neue Gesprächsrunde eingeleitet hatten, um eine Lösung für die Handelsstreitigkeiten zwischen den beiden Seiten zu finden.
Die EU und China streben an, bis Oktober erste konkrete Ergebnisse aus den Verhandlungen zu erzielen, dem Zeitpunkt, an dem Herr Maroš Šefčović voraussichtlich China besuchen wird.
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Die harte Haltung der EU und der kurze Verhandlungszeitraum deuten darauf hin, dass Europa angesichts des anhaltenden Handelsungleichgewichts mit China zunehmend ungeduldig wird.
Hinter Brüssels härterer Haltung steht die Sorge um den Schutz des europäischen Binnenmarktes vor wettbewerbsverzerrenden Praktiken.
Die EU argumentiert, dass die Subventionen der chinesischen Regierung für inländische Unternehmen ein unfairen Wettbewerbsumfeld schaffen und dass diese Barrieren es europäischen Unternehmen erschweren, Zugang zum chinesischen Markt zu erhalten.
Tatsächlich gibt es diese Vorwürfe schon seit langer Zeit, aber sie gewinnen jetzt zunehmend an Dringlichkeit, da immer mehr EU-Mitgliedstaaten verstärkte Instrumente zur Handelsverteidigung innerhalb des Blocks fordern, um schnell auf unfaire Wettbewerbspraktiken reagieren zu können.
Der Druck auf die EU wächst, da das Handelsdefizit mit China weiter anwächst. Laut Zahlen aus Brüssel übersteigt das Handelsdefizit mittlerweile eine Milliarde Euro pro Tag.
Laut Einschätzung der EU ist diese Situation größtenteils auf unfaire Handelspolitiken und -praktiken seitens Pekings zurückzuführen.


Stärkung der Freundschaft zwischen Vietnam und den Vereinigten Staaten.Am 3. Juli stattete die Delegation der US Army Pacific unter der Leitung von Generalleutnant Joel Vowell, stellvertretender Kommandeur der US Army Pacific, im Rahmen des Programms „Pacific Partnership – Friends of the Pacific 2026“ dem Provinzmilitärkommando Quang Tri einen Höflichkeitsbesuch ab.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die EU-Kommission eine Strategie, die sowohl den Dialog mit China, dem zweitgrößten Handelspartner der EU, aufrechterhält als auch die Entschlossenheit beinhaltet, im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen stärkere Instrumente zum Schutz der europäischen Wirtschaftsinteressen einzusetzen.
Quelle: https://www.vietnamplus.vn/eu-san-ready-for-all-scenarios-in-handling-trade-tensions-with-china-post1122362.vnp