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Die deutschen Kicker sind nach ihrer Pleiten-Pech-und-Pannen-WM schon lange wieder zu Hause und bereiten sich wahrscheinlich gerade auf ihren Ibiza-Urlaub vor, wie mein Kollege Alfred Draxer vor ein paar Tagen so pointiert schrieb.
Aber trotzdem ist das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko noch nicht komplett Deutschland-befreit. Denn ein paar Vertreter haben wir immer noch dabei.
► Spieler
Immerhin ein Akteur, der in Deutschland geboren wurde, ist noch dabei: Malik Tilman (24/Leverkusen) kam in Nürnberg zur Welt. Er vertritt die deutschen Farben in der US-Nationalmannschaft.

► Ball
Der Trionda, der im WM-Original Sensoren enthält, die aufgeladen werden müssen, ist eine Entwicklung von WM-Sponsor Adidas.
► Schiedsrichter
Durch das frühe Ausscheiden der deutschen Mannschaft darf der Berliner Schiri Felix Zwayer (45) auf weitere Einsätze hoffen. Ihm zur Seite stehen die Assistenten Robert Kempter (38) und Christian Dietz (41). Als Video-Schiri wird Bastian Dankert (46) eingesetzt.
WM: Ball, Fans und sogar eine U-Bahn – so viel Deutschland steckt noch in der Weltmeisterschaft
► U-Bahn
Da staunte mein Kollege Torsten Rumpf nicht schlecht, als er in New York auf die Subway der Linie 7 wartete und plötzlich ein komplett in Schwarz-Rot-Gold gehaltener U-Bahn-Waggon in den Bahnhof einfuhr. Auch drin bestimmten die deutschen Farben das Design. Ansonsten war die Bahn wie die DFB-Versprechen vor der WM: leer.

BILD-Reporter Torsten Rumpf in der Deutschland-Bahn
Foto: Rumpf
► Trainer
Immerhin Thomas Tuchel (52/England) hat es über die erste K.o.-Runde hinaus geschafft. Ralf Rangnick (68/Österreich) und Julian Nagelsmann (38/Deutschland) haben das nicht geschafft.
► Fans
Fast schon trotzig tragen Deutschland-Fans ihre Trikots bei den Spielen der anderen Mannschaften. BILD fragte nach, warum das so ist. Die häufigste Antwort: Ein Familienmitglied (Vater, Mutter, Opa, Ehemann) kommt aus Deutschland. Aber auch: Studium in Deutschland, Fan seit der WM 2014 und wegen Florian Wirtz (23) und dessen Liverpool-Karriere.

Marcelo (24) kommt aus El Salvador. Sein Opa ist Deutscher
Foto: Marburg
► Trikots
Neben Adidas (fünf Mannschaften) hat auch Puma mit Portugal, der Schweiz, Marokko und Ägypten noch vier Eisen im Feuer. Allerdings ist die Puma-Freude eher getrübt. Denn die Trikots rissen in der Vorrunde gleich mehrfach, der Ausrüster musste verstärkte Modelle nachliefern.