Das ist auch Dikka-Sprech: Leutis – seid ihr auch so aufgeregt, wie ich? Mir hat jemand gesagt, das ist hier die größte Indoor-Veranstaltung mit Kindern, die es jemals gab! Zum Glück wusste ich das nicht vorher!“
Die ausverkaufte Halle fasst 17.000 Menschen, mindestens die Hälfte ist unter zwölf Jahre alt. Schon irre, dass sich so viele kleine, wie große Menschen auf eine Musik einigen können.
Direkt vor der Bühne jubeln die mutigen, größeren Kids, denn das ist das „Nashorn-Gehege“, wo Eltern keinen Zutritt haben. „Ihr könnt später weiter Helikoptern“ witzelt der Zoodirektor, der im Laufe der zwei Stunden noch ein Zebra, ein Chamäleon oder ein Mini-Nashorn auf die Bühne holt.
Kleine Kinder, höchstens drei, tragen Oversize-Fan-Shirts mit dem bunt illustrierten Song-Titel „Eis Eis Baby“, Jungs um die sieben singen lauthals mit: „Mein Hobby ist Ferien, Remmidemmi, Halligalli oder chillen, Eins plus eins ist drei? Ist doch egal, wir haben frei“.
Aber Dikka ist eben nicht nur Party und amüsante Zuschreibung eines „Superpapas“ oder unseres Verdauungstraktes, sondern er thematisiert auch Kinderrechte, Inklusion und Selbstvertrauen. Eine Mutter schwärmt: „Das sind Werte, die wir auch vertreten, dazu die Beats und der Humor…“