
AUDIO: Nachrichten aus dem Studio Kiel 9:30 Uhr – 06.07.2026 (2 Min)
Stand: 06.07.2026 10:41 Uhr
Die Stadtwerke Kiel haben ihr Fernwärmenetz inspiziert. Anhand von Wärmebildern, die durch spezielle Drohnen angefertigt worden, konnten nun Wärmeverluste im Versorgungsgebiet aufgespürt werden.
Nachdem die Stadtwerke Kiel im März und April ihr Fernwärmenetz mit speziellen Drohnen abgeflogen und Wärmebildaufnahmen gemacht haben, gibt es nun die Ergebnisse. Demnach wurden auf den mehr als 360 Kilometer langen Leitungen rund 30 thermografische Auffälligkeiten festgestellt. Die meisten davon liegen im Innenstadtbereich.
Alte Dampfleitungen nicht zu 100 Prozent kompatibel
Laut Kiels Stadtwerkesprecher Sönke Schuster hängt das teilweise mit der damaligen Umstellung von Wasserdampf auf Heizwasser zusammen. Da noch nicht alle Rohre zu 100 Prozent für den Heizwassertransport ausgelegt sind, sei es nichts ungewöhnliches, dass es auch mal zu Leckagen käme.
Mögliche Verkehrseinschränkungen bei Reparaturen
Die möglichen Leckagen und Isolationsschäden sollen nun zeitnah geprüft und jeweils vor und nach der anstehenden Heizperiode repariert werden, so der Energieversorger. Einige dieser Maßnahmen würden allerdings auch zu Verkehrseinschränkungen führen. Nach Angaben der Stadtwerke Kiel müsste so zum Beispiel die Fleethörn, zwischen Gärtner- und Muhliusstraße, für die Reparaturarbeiten vollgesperrt werden. Die Termine für die Reparaturen stehen noch aus.

In der Innenstadt gab es gestern Abend einen Stromausfall – betroffen war auch die Kieler Woche. Außerdem stand der Zugverkehr still.

Die Polzeidirektion in Kiel warnt in vielen Regionen vor Kriminellen, die sich unter anderem als Polizisten oder Bankmitarbeiter ausgeben.

Der Wasserverbrauch ist zurzeit hoch – die Stadtwerke Kiel melden einen Rekordwert. Pumpen stoßen zu gewissen Zeiten an ihre Grenzen.
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