Als Social Impact Unternehmen verbindet der Kiwifalter ökologisches Wirtschaften mit gesellschaftlichem Mehrwert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Gewinnmaximierung, sondern das, was die beiden Gründerinnen als Work-Life-Fusion bezeichnen: die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit diesem Anspruch passte der Kiwifalter nie richtig in die üblichen Förderraster. Sieben Jahre lang hielten Katja Kaltenbach und Stephanie Maus an ihrem Konzept fest, doch das Finanzierungsmodell am Standort Kalkum trug sich am Ende nicht. Auch die Stadt Düsseldorf lehnte die zuletzt beantragten Fördergelder ab. Und ohne diese Unterstützung lässt sich der Betrieb nach Angaben der Gründerinnen wirtschaftlich nicht mehr verantworten. Bis zu den Sommerferien laufen aber alle Kurse noch wie geplant weiter.