In den frühen Morgenstunden am Montag, 6. Juli, hat die Polizei auf der A52 in Fahrtrichtung Roermond ein Auto mit einem gestohlenen Wohnwagen verfolgt. Wie die Polizei mitteilt, endete die Verfolgungsfahrt in Höhe des Autobahnkreuzes Mönchengladbach. Der Fahrer sowie zwei Insassen des Fahrzeugs konnten festgenommen werden, ein weiterer flüchtete ins Stadtgebiet von Mönchengladbach.
Demnach hatte um 0.41 Uhr ein Zeuge der Polizei ein unbeleuchtetes Fahrzeug mit Wohnanhänger gemeldet, das zunächst im Düsseldorfer Rheinufertunnel unterwegs war. Ein Streifenteam entdeckte das Auto später an der Anschlussstelle der A52 in Meerbusch-Büderich. Auf Anhaltezeichen habe der Fahrer nicht reagiert, sondern stattdessen einen Streifenwagen gerammt, so die Polizei.
Auf der Verfolgungsfahrt über die Autobahn beschädigte das flüchtige Fahrzeug zwei weitere Streifenwagen, bevor es schließlich in Höhe des Autobahnkreuzes Mönchengladbach zum Stillstand kam. Die vier Insassen flüchteten daraufhin über die Gegenfahrbahn in ein Waldgebiet südwestlich der Autobahn auf Mönchengladbacher Stadtgebiet.
Drei Männer konnten nach kurzer Verfolgung festgenommen werden, sagt die Polizei. Einer von ihnen wurde dabei von einem Diensthund gebissen und kam ins Krankenhaus. Gegen ihn lag laut Polizei ein Haftbefehl vor, auch die beiden anderen Männer befinden sich in Polizeigewahrsam. Der Fahrer habe unter dem Einfluss von Alkohol gestanden und keine Fahrerlaubnis besessen. Der vierte Insasse ist noch immer flüchtig. Für die Unfallaufnahme war die A52 bis 8.24 Uhr gesperrt. Ein Hubschrauber war im Einsatz.