Internationaler Preis
Neues Frankfurter Hochhaus gehört zur Top-30 der Welt
06.07.2026 – 19:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Europa-Allee-Tower: Er gehört zu den international nomierten Projekten. (Quelle: cma cyrus moser architekten, Frankfurt am Main/Adrian Schulz)
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Ein neuer Turm an der Messe rückt international in den Fokus: Der Europa-Allee-Tower steht auf der Auswahlliste für den Internationalen Hochhauspreis.
Ein neues Frankfurter Hochhaus steht international im Rampenlicht: Der Europa-Allee-Tower an der Messe gehört zu den 30 nominierten Gebäuden für den Internationalen Hochhauspreis 2026/27. Ausgewählt wurden die Projekte aus mehr als 1.000 neuen Hochhäusern weltweit, wie die Organisatoren mitteilten.
Der Turm an der Europa-Allee ist 124 Meter hoch und wurde früher auch als Sparda-Bank-Tower bezeichnet. Er steht am Eingang zur Messe Frankfurt und soll Büros sowie ein Hotel beherbergen. Das integrierte Atlantic Hotel Frankfurt Messe soll im September 2026 eröffnen.
Entworfen wurde der Europa-Allee-Tower vom früheren Frankfurter Büro CMA Cyrus Moser Architekten. Entwickelt wird das Projekt im Auftrag der Sparda-Bank Hessen, Projektentwickler ist die Gustav Zech Stiftung Management GmbH.
Frankfurter Büros international vertreten
Frankfurt ist bei dem Preis aber nicht nur mit einem eigenen Hochhaus vertreten. Auch das Frankfurter Büro Schneider+Schumacher steht auf der Nominierungsliste – mit dem Hetao Innovation Center im chinesischen Shenzhen. Der 120 Meter hohe Komplex verbindet Labore, Büros und Aufenthaltsbereiche.
Gewinner wird in der Paulskirche gekürt
Der Internationale Hochhauspreis wird alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt, dem Deutschen Architekturmuseum und der DekaBank vergeben. Aus den 30 Nominierten werden im Herbst fünf Finalisten ausgewählt. Der Gewinner wird am 3. November in der Frankfurter Paulskirche bekannt gegeben.
Ausgezeichnet werden Hochhäuser, die nicht nur auffällig aussehen, sondern auch im Alltag überzeugen sollen – etwa durch Nachhaltigkeit, Nutzung, Bauweise und ihre Wirkung auf die Stadt.
Nicht nominiert ist das Frankfurter Hochhausprojekt Four. Grund ist ein möglicher Interessenkonflikt, wie der „Skyline Atlas“ berichtet: Die DekaBank, Mitinitiatorin des Preises, hat dort ihren Sitz.

