Bielefeld. Ein 36-jähriger Bielefelder wurde am frühen Donnerstagmorgen, 25. Juni, von einem Unbekannten und seinen Begleitern so übel zusammengeschlagen, dass er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Nun wendet sich die Kripo an die Bevölkerung, um den Fall aufzuklären: Die Ermittler suchen eine Frau und weitere mögliche Zeugen der Tat.
Wie Polizeisprecherin Sarah Siedschlag berichtet, ereignete sich der spätere Angriff zwischen 5.05 und 5.20 Uhr in der Frühe an der Kreuzung Jöllenbecker Straße / Am Güterbahnhof (quasi unterhalb des Ostwestfalendamms). Dabei schlug eine Gruppe junger Männer auf einen Bielefelder ein. Doch wie so oft, hat das Ganze eine Vorgeschichte.
Nach Angaben der Polizeisprecherin hatten sich zwei Bielefelder (36, 50) zunächst gegen 4.30 Uhr am Bahnhofskiosk im Neuen Bahnhofsviertel aufgehalten (am Treppenabgang zur Bahnhofsunterführung). Dort wurden sie von einer Gruppe junger Männer angesprochen, die nach einer Zigarette fragten. Weil die beiden Bielefelder mitteilten, dass sie keine Zigaretten herausgeben wollten, wurden die Männer aggressiv.
Daraufhin wurden die unbekannten Männer aggressiv. Einer von Ihnen soll sogar einen Schlagversuch in Richtung des Duos ausgeführt haben. Die beiden Bielefelder flüchteten daraufhin und entfernten sich von den Angreifern.
Anm. der Redaktion: In einer ersten Polizeimeldung war von einer Schubserei die Rede und dass sich die aggressive Gruppe entfernt habe. Beides stellte sich nun als nicht korrekt heraus und wurde nach Rücksprache mit der Polizei nun an dieser Stelle korrigiert.
Angreifer springen plötzlich aus einem schwarzen Auto
Eine gute halbe Stunde später machte sich das Nachtschwärmer-Duo angetrunken auf den Heimweg. Dazu gingen sie über die Straße Am Güterbahnhof in Richtung Jöllenbecker Straße. Unten an der Kreuzung angekommen, hielt plötzlich ein schwarzer Wagen – ein SUV oder Bulli – neben ihnen. Aus dem Wagen stieg die gleiche Gruppe aggressiver Männer, die ihnen am Boulevard bereits begegnet waren.
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Diesmal gab es kein Vorgespräch. Ein großer, sportlicher Mann aus der Gruppe schlug sofort auf den 36-Jährigen ein und fügte ihm dabei schwere Verletzungen zu. Anschließend flüchteten die Angreifer mit dem Wagen auf der Jöllenbecker Straße stadtauswärts.
Haupttäter hat Tattoo am Unterarm und längere zurückgegelte Haare
Der Haupttäter (25 Jahre, 1,85 bis 1,90 Meter, sportliche Figur) trug seine längeren, schwarzen Haare zurückgegelt, am Unterarm hat er ein Tattoo, sein Oberhemd war beigefarben. Die Angreifer hatten laut Zeugen alle ein südländisches Erscheinungsbild.
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Die beiden Angegriffenen konnten sich daran erinnern, dass eine Frau Zeugin des Angriffs auf der Kreuzung wurde. Sie hatte den Tätern zugerufen, dass sie aufhören sollen. Das Kriminalkommissariat 14 bittet diese wichtige Zeugin (40 Jahre, schlank, dunkelblonde Haare) sowie weitere Zeugen der Tat um Kontaktaufnahme unter Tel. 0521 5450.