kam beschwingt nach Hause – und dann das: Weil an dem bewohnten Mehrfamilienhaus öfter die Hauseingangstür offen steht, war die Heimkehrerin zunächst nicht verwundert. Dann stand aber auch die Wohnungstür einen Spalt breit offen. Außerdem waren Türrahmen und Türblatt beschädigt.
Wie die Polizei jetzt mitteilte, ist genau das einer Anwohnerin der Hermannstraße in der ersten Juliwoche passiert. Unbekannte hatten laut Polizei die Wohnung durchwühlt und am Ende Bargeld, Medikamente, ein Notebook und Spielekonsolen entwendet. Deshalb warnt die Polizei jetzt noch einmal ausdrücklich: Wenn für die meisten Menschen die Urlaubszeit beginnt, haben Einbrecherinnen und Einbrecher Hochkonjunktur.
Losgelöst von dem aktuellen Fall gibt es einige Tipps der Beamten, um das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, zu senken. Ein leeres Haus oder eine leere Wohnung wird sicherer, wenn es so aussieht, als wäre jemand zu Hause. Dauerhaft heruntergelassene Rollläden oder ein überquellender Briefkasten sind Hinweise darauf, dass niemand zu Hause ist. Auch wenn bei Dunkelheit nie Licht brennt, deutet vieles darauf hin, dass hier niemand in der Wohnung ist. Dazu wird entweder smarte Technik benötigt, um Rollladen-Stellungen zu verändern und Lampen zu schalten – oder gute Freundschaften oder eine aktive Nachbarschaft. Mehr Tipps zur Sicherheit rund um den Urlaub gibt die Polizei auch online unter: viersen.polizei.nrw/artikel/sicherheit-rund-um-den-urlaub.
Wer Hinweise zu dem Einbruch an der Hermannstraße in der vergangenen Woche hat, soll sich zudem bei der Polizei unter der Rufnummer 02162 3770 melden. Die Polizei sagt zudem: „Sollte Ihnen etwas verdächtig vorkommen, dann rufen Sie die 110 an.“ Das können Bewegungen oder Geräusche im Haus sein, wenn die Nachbarn im Urlaub sind. Auch wenn jemand auffällig durch das Wohnviertel schleicht, ist sinnvoll, die Polizei zu informieren.