TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Berlin – Plötzlich liegt das Kokain im Briefkasten! Die Berliner Polizei warnt vor gefährlicher Post, die derzeit in der Hauptstadt verteilt wird. In den bunten Päckchen befinden sich Kokain, Ecstasy, Ketamin, Haschisch, Marihuana oder 3-MMC (eine synthetische Partydroge aus der Gruppe der Cathinone). „Das passiert aktuell in Berlin“, so die Behörde.

Bunte Päckchen sprechen Kinder an

Die Drogenhändler machen mit dieser Gratis-Aktion Werbung für ihr Geschäft. Die Päckchen sind wie kleine Werbeflyer gestaltet: Neben bunten Symbolen prangt darauf auch ein QR-Code. Wer ihn scannt, gelangt zu Kontaktmöglichkeiten der Dealer.

Besonders perfide: Die farbenfrohen Verpackungen ziehen vor allem Kinder an. „Deswegen sollten gerade Eltern aktuell besonders vorsichtig sein“, warnt die Polizei in Berlin.

So verhalten Sie sich richtig

Hat ein Kind eine der Substanzen gegessen, wählen Sie sofort den Giftnotruf unter 030 192 40 oder die 112. Es besteht generell ein Vergiftungsrisiko. Die Polizei appelliert: „Öffnen Sie die Päckchen auf keinen Fall!“ Melden Sie die gefährliche Post so schnell wie möglich bei den Beamten. Das geht auf jedem Polizeiabschnitt oder über die Onlinewache.

Die Behörde stellt klar: Es ist verboten, Werbung für Drogen zu machen. Strafbar macht sich auch, wer auf entsprechende Angebote eingeht.