Der Münsterbauverein Überlingen hat in seiner Mitgliederversammlung Anfang Juli Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. In einer Pressemitteilung gibt der Verein Ausblick auf geplante Projekte. „Nachdem nun die Restauration des Stauderbildes abgeschlossen ist, ist die Elektrik des Münsters neuer Fokus. Bei der Installation zwingend erforderlicher neuer Leuchtkörper muss auch die Elektrik des Münsters aktualisiert werden, dies auch für die Steuerung der Glockenstühle, die ebenfalls projektiert sind. Es wurden Mängel am Brand- und Blitzschutz festgestellt“, heißt es in der Meldung.

Das neue Fenster kann kommen

Das von Pfarrer Bernd Walter initiierte und von Roy Mordechay gestaltete neue Kirchenfenster wurde laut der Vereinsmitteilung genehmigt und soll nun angegangen werden. Es soll ein „Zeitzeichen der jetzigen Generation“ werden.

Des Weiteren stellte Schatzmeister Christian Oberem den Vereinsmitgliedern den Haushalt 2025 vor, der einstimmig genehmigt wurde, ebenso wie die Entlastung der jeweiligen Gremien und Verantwortlichen. Der Vorsitzende Bernd Kuhn erläuterte einleitend in die Versammlung den Wechsel im Vorstand: „Da der leitende Pfarrer der neuen Kirchengemeinde Linzgau-Bodensee satzungsgemäß Mitglied des Vorstandes ist, löste Mattias Zimmermann, Pfarrer Bernd Walter ab. Dessen Position als stellvertretender Vorsitzender übernahm daraufhin das Vorstandsmitglied Hermann Josef Schwarz“, heißt es in der Meldung.

Münster profitiert vom Münsterbauverein

Der Verein werbe außerdem aktuell um Mitglieder: „Ohne Unterstützung des Münsterbauvereines wären viele Arbeiten kaum finanzierbar und die Rolle als Kümmerer um das Münster wird noch wichtiger mit der Eingliederung in die Kirchengemeinde Linzgau-Bodensee.“

Im Anschluss an die Sitzung folgten alle Interessenten im Münster den Erläuterungen von Maria Gratia Rinderer, die Informationen zum und um das Stauderstaudergemälde kurzweilig referierte. Damit man alles gut sehen konnte, hatte Mesner Mauricio Barrera eine besondere Beleuchtung installiert.