Die Gamescom in Köln ist für viele Gamer die wichtigste Veranstaltung des Jahres. Aus ganz Europa reisen Videospiel-Fans in die Domstadt, um die neusten Games zu testen, ihre Cosplays vorzuführen oder sich mit der Community zu vernetzen. Für uns Grund genug, uns den wichtigsten Fakten rund um die größte Videospielmesse der Welt zu widmen.
Die Gamescom findet vom 26. bis 30. August in den Hallen der Koelnmesse statt. Dabei haben am 26. August nur Fachbesucher und Besitzer einer Wildcard (Letztere ab 13 Uhr) Zugang zur Gamescom.
Am 27. August findet zudem im Rahmen des Events der Gamescom Congress statt. Der Kongress versteht sich als Plattform für den Austausch zwischen Games-Branche und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Angesprochen sind Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft, Bildung, Kultur und Medien ebenso wie Vertreter aus der Wirtschaft. In diesem Jahr setzt der Kongress nach Angaben der Veranstalter mit den Schwerpunkten „Spielfeld Demokratie“ und „Der Games-Effekt“ auf zwei gesellschaftspolitisch relevante Themen. Behandelt werden zum einen der Einfluss von Computer- und Videospielen auf demokratische Bildungsprozesse, zum anderen die Bedeutung von Games als Impulsgeber für andere Bereiche.
Zugesagt haben, Stand 8. Juli, unter anderem:
Es ist aber noch früh und die Liste wird gewiss noch länger werden.
Los gehts am 25. August mit der Gamescom Opening Night Live. Wie schon in den letzten Jahren wird der kanadische Videospieljournalist Geoff Keighley durch das Programm führen. Weitere Details sind bisher nicht bekannt.
Begleitend zur Gamescom findet auch das Gamescom City Festival wieder in der Kölner Innenstadt statt. Am 29. und 30. August werden Besuchern rund um den Rudolfplatz zahlreiche Konzerte, Info- und Entertainment-Veranstaltungen und ein Street-Food-Markt geboten. Wer in diesem Jahr auf der Bühne stehen wird, steht noch nicht fest.
Abseits der Entertainment-Area wird es auch in diesem Jahr wieder Bereiche für Cosplay-, Retro- und Indie-Fans geben. So haben Besucher zum Beispiel im Indie Arena die Möglichkeit, über Indie-Entwickler aus zig Ländern kennenzulernen.
Auch das Cosplay Village öffnet wieder seine Türen. Neben dem großen Cosplay Contest finden dort Workshops und Fragerunden mit bekannten Künstlern statt.
Fans von klassischen Videospielen kommen in der Retro Area auf ihre Kosten.
Allen Fans, die nicht live vor Ort dabei sein können, bietet die Gamescom auch 2026 wieder ein umfangreiches Digital-Programm. So werden neben der Übertragung der Opening Night auch die weiteren Shows auf den Hauptbühnen übertragen. Interessierte Zuschauer können das Programm bei Twitch und Youtube verfolgen. Dort werden auch die Highlights der einzelnen Messetage gezeigt.
Auch in diesem Jahr gibt es verschiedene Arten von Tickets. Alle Varianten sind ausschließlich im Ticket-Shop der Gamescom erhältlich.
Preise für Donnerstag, Freitag und Sonntag
Schüler, Studenten, Azubis, Rentner, Senioren ab 65 Jahren haben Anspruch auf ein ermäßigtes Ticket. Familientickets sind für maximal fünf Personen (maximal zwei Erwachsene) gültig. Das Abendticket ermöglicht den Messebesuch ab 16 Uhr.
In diesem Jahr wird mit Frank-Walter Steinmeier erstmals ein Bundespräsident die Computer- und Videospielmesse besuchen. Ebenfalls angekündigt haben sich die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär (CSU), Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) sowie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU).