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Sie sind millionenfach verkauft: Kommoden, Betten, Tische. Doch jetzt verschwindet die beliebte Malm-Serie größtenteils aus dem Angebot von Ikea. In den Filialen hat bereits der Ausverkauf begonnen. Im nächsten Jahr sollen die Möbel nach 24 Jahren aus dem Angebot verschwunden sein.
Eine Ikea-Sprecherin bestätigt auf BILD-Anfrage: „Zwischen den Jahren 2026 und 2027 werden wir die Produkte aus dem Sortiment nehmen, die am engsten mit dem Schlafzimmer verbunden sind: die Nachttische, Bettrahmen sowie viele der Kommoden und Schminktische.“ Einige Malm-Kommoden will Ikea jedoch weiterhin verkaufen, „da sie einem bestimmten Stil und Bedarf entsprechen, den wir bisher noch nicht an anderer Stelle in unserem Sortiment abgedeckt haben.“
Wo erfahre ich mehr über das Aus von Malm?
Auf der Homepage des schwedischen Möbelriesen findet man einen Hinweis nur auf der Malm-Unterseite. Dort ist der Satz „Ein Abschied, der sich lohnt“ mit einem Hinweis auf Angebote in den Einrichtungshäusern zu lesen. Auch im sozialen Netzwerk Tiktok kursiert ein Video der Filialen aus Berlin, in dem auf die Angebote hingewiesen wird. Viele Kunden sind von dem Aus der beliebten Ikea-Serie offensichtlich nicht begeistert.
„Wie Malm geht raus? Das sind doch die besten Kommoden“, „Ikea wird das so bereuen, ich liebe die Malm-Serie“, „Haben euch die guten Geister verlassen?“ und „Ich bin damit groß geworden. Ich wollte nächstes Jahr umziehen und mir wieder Malm holen“, sind nur einige der enttäuschten Kommentare. 2014 gab es einen ähnlichen Aufschrei unter Fans der Einrichtungshäuser, als das Kult-Regal Expedit verschwand und durch Kallax ersetzt wurde.
Hat Ikea noch Möbelstücke aus der Serie Malm?
Die Produktion der betroffenen Möbelstücke soll bereits eingestellt sein. In den Filialen werden nur noch die Restbestände verkauft. Die aktuellen Angebote gelten noch bis Ende August. Der Hintergrund für das Malm-Aus: Ikea will „Platz für Neues schaffen“. Die Serie wird also offensichtlich durch eine neue ersetzt. Wie diese heißen und aussehen wird, ist jedoch bislang nicht klar.