Das Logo der SAGA ist an der Geschäftsstelle Eimsbüttel zu sehen.

AUDIO: Jahresbilanz der SAGA (1 Min)

Stand: 08.07.2026 14:35 Uhr

Nach einem Rekordjahr ist der Gewinn von Hamburgs größter Wohnungsgesellschaft SAGA 2025 deutlich gesunken. Das Unternehmen begann im vergangenen Jahr mit dem Bau von 1.100 Wohnungen.

Der Jahresüberschuss lag zwar über dem Plan bei 238,1 Millionen Euro, das entsprach aber dennoch einem Minus um 16 Prozent im Vergleich zu 2024. Dass das Ergebnis im Jahresvergleich schlechter ausfiel, hing damit zusammen, dass 2024 für die SAGA ein Ausnahmejahr war. Rückstellungen wurden damals nicht gebraucht und konnten aufgelöst werden.

Das städtische Unternehmen schüttete 2025 – wie schon im Jahr zuvor – 150 Millionen Euro an die Stadt aus. Die SAGA vermietet in Hamburg rund 140.000 Wohnungen und mehr als 1.500 Gewerbeobjekte. Im vergangenen Jahr begann das Unternehmen mit dem Bau von 1.100 Wohnungen, 550 Einheiten wurden fertiggestellt. Insgesamt sind aktuell 2.800 SAGA-Wohnungen in Bau.

SAGA kauft insolvente Wohnbau-Projekte

„Wir kriegen immer mehr Angebote, da sind auch Insolvenzen dabei“, sagte SAGA-Vorstandssprecher Thomas Krebs. „Wir profitieren davon, weil uns das ermöglicht, solche gestrandeten Projekte aufzukaufen, die wir dann umplanen auf geförderten Wohnungsbau.“

Mit Zuschüssen der Stadt entstehen so Sozialwohnungen. Die Durchschnittskaltmiete der SAGA-Wohnungen liegt bei 7,56 Euro pro Quadratmeter. Unter anderem deshalb bleiben SAGA-Mieterinnen und -Mieter durchschnittlich 22 Jahre in ihrer Wohnung.

Spatenstich für das Bauprojekt "Kiezkante" in Hamburg.

Zwölf Jahre nach dem Abriss der sogenannten Esso-Häuser wird jetzt auf der riesigen Baulücke auf dem Hamburger Kiez gearbeitet.

Das Holsten-Areal in Hamburg-Altona.

Nachdem es über Jahre ein Spekulationsobjekt war, ist die Zukunft des Holsten-Areals in Hamburg-Altona geklärt. Die Adler Group übergab es an die neuen Eigentümer.

Zwei Baukräne sind an verschiedenen Baustellen in der Hafencity zu sehen.

Die Vereinbarung wurde am Mittwoch im Rathaus unterzeichnet. Bis 2030 sollen 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr ermöglicht werden.