Große Augen und jede Menge Fragen gab es jetzt bei der Willicher Kita Glückskinder. Friedhelm Nolden und Denis Ruiten reisten mit der rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft Viersen an und brachten den Kindern die heimische Tierwelt näher.

Aufgeteilt in vier Gruppen, waren es rund 60 Mädchen und Jungen, die Bekanntschaft mit Hase, Kaninchen, Fuchs, Dachs, Waschbär, Taube, Eichelhäher, Krähe, Blesshuhn und Co. machten. In der Kindertagesstätte bietet Naturtrainerin Maria Pimpertz generell über das Jahr verteilt verschiedene Projekte zu den Themen Natur und Umwelt an, um den Kindern Natur und Umwelt mit allen Sinnen nahezubringen und damit einen nachhaltigen Beitrag zu leisten.

Im Zusammenhang mit dem Thema „Der Wald und seine Bewohner“ kam jetzt die rollende Waldschule der Kreisjägerschaft dazu. Neugierig wurden die vielen Tierpräparate, die zu sehen waren, angeschaut und bestaunt. Nicht nur die Kinder lernten auf diesem Weg jede Menge, sondern auch die betreuenden Erzieherinnen.

Geboren wurde die Initiative der rollenden Waldschule aus dem Bewusstsein, dass Kinder und Jugendliche heute kaum noch regelmäßigen Kontakt zur Natur haben. Funktion und Aufgaben von Jagd, Land- und Forstwirtschaft sind ihnen fremd. Bei den rollenden Waldschulen steht die elementare Artenkunde im Vordergrund, „denn kaum ein Kind kennt heute noch den Unterschied zwischen Hase und Kaninchen. Noch seltener weiß der Nachwuchs wie Dachs, Waldschnepfe oder Marder aussehen“, informiert die Kreisjägerschaft. Die rollende Waldschule zeigt diese Tiere als fachgerecht gearbeitete Tierpräparationen, die dem „Begreifen“ dieser Wildarten dienen sollen. Außerdem sind zahlreiche Tastspiele an Bord, auch helfen Tafeln beim Verstehen natürlicher Abläufe und Zusammenhänge.

Begleitet wird auch die rollende Waldschule für den Kreis Viersen, die im Jahr 1992 mit erheblichen finanziellen Mitteln der Kreisjägerschaft installiert wurde, von ausgebildeten, pädagogisch geschulten Jägerinnen und Jägern.