Zwischen Altstadt und Festwiese
Comeback der Kirmesfähre: So teuer ist eine Fahrt
Aktualisiert am 08.07.2026 – 19:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Die beliebte Kirmesfähre (Archivbild): In diesem Jahr pendelt sie wieder zwischen Altstadt und Festplatz. (Quelle: Jochen Tack/imago)
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Nach Jahren der Pause kehrt zur Düsseldorfer Rheinkirmes 2026 ein beliebtes Stück Tradition zurück. Die Kirmesfähre pendelt wieder zwischen Altstadt und Festwiese.
Düsseldorf genießt den Ruf, mit den Rheinwiesen in Oberkassel und mit dem Blick auf die Altstadt den schönsten Kirmesplatz in ganz Deutschland zu haben. So berichtet es Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU), dem trotzdem in den vergangenen Jahren bei der Rheinkirmes etwas gefehlt hat: Und zwar die Kirmesfähre, die zwischen der Altstadt und der Festwiese hin und her pendelt und für viele Düsseldorfer einfach zur Rheinkirmes dazugehört.
Zuletzt war die Kirmesfähre im Jahr 2019 im Einsatz. Doch zum 125-jährigen Jubiläum der Rheinkirmes feiert sie jetzt ihr lang ersehntes Comeback und wird zu den regulären Öffnungszeiten der „Größten Kirmes am Rhein“ vom 17. bis zum 26. Juli den Besuchern als weiteres Transportmittel zur Verfügung stehen. Für Keller ist dies „eine großartige Nachricht“, weiter sagt der OB: „Für mich ist die Fahrt über den Rhein der kürzeste Weg aufs Festgelände. Ich freue mich daher sehr, dass es uns gelungen ist, die beliebte Tradition der Kirmesfähre wiederzubeleben.“
Rheinkirmes Düsseldorf: So teuer ist eine Fahrt mit der Kirmesfähre
Die Fähre gehört neuerdings zum Mobilitätsangebot der Rheinbahn. In diesem Jahr wird der bisherige Inhaber des Fährbetriebs, Hans-Joachim Schäfer, aber nochmals die Sonderfahrten zur Kirmes übernehmen. Ab 2027 plant die Rheinbahn dann, die Kirmesfähre selbst zu betreiben. Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe sagt: „Schon heute sind wir mit unseren Bahnen und Bussen das größte Fahrgeschäft der Kirmes. Mit der Fähre bedienen wir künftig zudem eines der attraktivsten.“
In den vergangenen Jahren musste aus unterschiedlichen Gründen auf die Fähre verzichtet werden, etwa wegen Niedrigwasser des Rheins, Personalmangel oder aufgrund organisatorischer Hürden. Aber auch Schützenchef Andreas-Paul Stieber – die St. Sebastianus Schützen von 1316 sind der Veranstalter der Rheinkirmes, zu der jährlich rund vier Millionen Menschen kommen – freut sich jetzt, dass nach Jahren der Pause die Kirmesfähre in diesem Jahr wieder fahren wird. Stieber sagt: „Die Kirmesfähre ist nicht nur eine weitere Attraktion, sondern auch eine Entlastung für unsere Festplatz-Nachbarn.“
Am Ticketpreis hat man sich grob an dem Preis für ein Glas Altbier auf dem Festgelände orientiert. So werden für eine Rheinüberfahrt mit der Kirmesfähre 3,80 Euro fällig, der Ticketpreis beinhaltet aber auch einen sogenannten „Schützentaler“. Hierzu sagt Rheinbahn-Vorständin Grabbe: „Mit diesem Beitrag unterstützen die Fahrgäste direkt das Düsseldorfer Schützen- und Heimatfest und damit eine der wichtigsten Traditionen unserer Stadt.“


