Offensivtalent des 1. FC Köln

Ringen um Said El Mala: Mutter wohl mit Machtwort

08.07.2026 – 17:46 UhrLesedauer: 2 Min.

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Said El Mala beim Saisonfinale gegen den FC Bayern München: Das Offensivtalent wird von zahlreichen Klubs umworben – ein unmittelbarer Wechsel ist aber wohl vom Tisch. (Quelle: IMAGO/Markus Ulmer/imago)

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Die Gerüchte um einen Wechsel von Said El Mala reißen nicht ab. Nun kassiert offenbar ein weiterer Verein eine Absage – von der Familie.

Ein Wechsel von Said El Mala in die englische Premier League ist offenbar erst einmal vom Tisch. Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll sich die Familie um Mutter und Beraterin Sabrina El Mala gegen einen Wechsel auf die Insel ausgesprochen haben – zumindest in Bezug auf die derzeit interessierten Vereine. Laut dem Bericht käme nur ein Wechsel zu einem Verein aus dem obersten Regal infrage.

Doch das Interesse von Champions-League-Klubs wie Manchester City, Meister FC Arsenal oder auch Aston Villa ist gering. Einzig der FC Liverpool soll über El Mala nachdenken, allerdings nicht als erste Option in diesem Transfersommer. Ein Verbleib des 19 Jahre alten Flügelspielers am Geißbockheim wird also durchaus wahrscheinlicher.

Said El Mala: Verbleib beim 1. FC Köln wird wahrscheinlicher

Denn nach dem FC Brentford und Brighton & Hove Albion soll auch Newcastle United eine Absage von der Familie kassiert haben. Die „Magpies“ hatten allerdings erst vor Kurzem mit Bazoumana Touré ein weiteres Bundesliga-Talent von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet. Ein Wechsel war daher in den vergangenen Tagen schon in weite Ferne gerückt.

Einzig Brighton, trainiert vom deutschen Übungsleiter Fabian Hürzeler, soll weiterhin nicht aufgegeben haben. Die „Seagulls“ sind bekannt für die Entwicklung internationaler Top-Talente, unter anderem Ecuadors Mannschaftskapitän Moises Caicedo oder der brasilianische Mittelstürmer Joao Pedro entwickelten sich an der englischen Südküste. Erst in diesem Sommer verkaufte Brighton Verteidiger Jan Paul van Hecke für 60 Millionen Euro an die Tottenham Hotspur.

Absage an Newcastle United: Wagt Brighton einen letzten Versuch bei El Mala?

Das Umfeld dürfte also für die Entwicklung Said El Malas förderlich sein. Nur mehren sich die Gerüchte, dass sich die Familie einen Verbleib in Deutschland wünschen soll – zumindest in der kommenden Saison. Die geforderte Ablösesumme von 50 Millionen Euro könnten in der Bundesliga aber wohl nur wenige Klubs zahlen. Borussia Dortmund, das weiterhin Interesse haben soll, würde diese Schmerzensgrenze für den 19-Jährigen aber wohl nicht überschreiten.

Die Kölner Verantwortlichen stehen unter keinem Handlungsdruck, El Mala hat einen Vertrag bis 2030 – ohne Ausstiegsklausel. Eine weitere denkbare Option: Die Kölner werden sich mit einem Klub aus dem Ausland einig, El Mala wird aber noch eine Saison ans Geißbockheim ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Die Integration in der Premier League ist für deutsche Top-Talente nicht einfach – dass zeigt nicht zuletzt die Saison von Florian Wirtz beim FC Liverpool.