Der Wettbewerb der dritten Klassen an der Bolandschule hat Tradition. Sechs Schülerinnen und Schüler traten gegeneinander an.
Herzebrock-Clarholz (ds) – Über drei Stufen geht es auf die Bühne. Die nehmen sechs Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b der Bolandschule, bevor sie auf dem Stuhl Platz nehmen. Dann wird es still in der Aula, die Drittklässler fangen an zu lesen.
Nicht nur vor ihren Klassenkollegen und Lehrerinnen. Besonders aufmerksam hört eine Jury zu. Schließlich gilt es, den besten Vorleser oder die beste Vorleserin zu finden. Johanna Thiessen, Rosalie Brandenburg, Moritz Dageroth, Leonard Kamzela, Amira Wittkamp und Mohamed Adnan, von ihren Klassen ausgewählt, lesen zum Auftakt Texte ihrer Wahl.
Dann geht es in die zweite Runde. Dieses Mal gibt es einen Fremdtext, den Schulleiterin Solveig Poggel ausgesucht hat.
Die Vorleser aus den Klassen 3a und 3b, (vorne, v. l.) Rosalie Brandenburg, Johanna Thiessen, Moritz Dageroth, (hinten, v. l.) Leonard Kamzela, Amira Wittkamp und Mohamed Adnan. Eine Passage aus dem Buch „Die Kinder aus dem Möwenweg“. Den Schülern bleiben nur Minuten, um einen Blick darauf zu werfen, den Inhalt zu erfassen und sich Gedanken um Betonung, anspruchsvolle Stellen und mehr zu machen. „Es ist allein schon toll, dass ihr ausgewählt worden seid. Ich drücke euch die Daumen“, motiviert Poggel die Kinder.
Alle meistern die Aufgabe. Abstufungen erkennt die Jury dennoch. Ihr gehören Schulsozialarbeiterin Johanna Brinkrolf, Elisabeth Coldwell-Hoppe als ehemalige Lehrerin, Maria Wonnemann und Sabine Gaudecki vom Büchereiteam an. Nach kurzer Beratung und einem Lob für alle Vorleserinnen und Vorleser küren sie Rosalie Brandenburg aus der 3a zur Gewinnerin, die unter den sechs Teilnehmern den besten Ton samt Lesefluss und anderen Kriterien getroffen hat. Die Drittklässlerin freut sich über einen Buchgutschein als Preis. Viel Applaus gibt es für alle als Anerkennung.
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