Maersk-Frachter

Triebwerksausfall über Köln: Boeing muss notlanden

09.07.2026 – 04:07 UhrLesedauer: 1 Min.

imago images 0859306495Vergrößern des Bildes

Flugbetrieb am Konrad-Adenauer-Fluughafen: Die Boeing musste mit nur einem laufenen Triebwerk landen. (Quelle: IMAGO/Malte Ossowski/SVEN SIMON/imago)

Vorlesen

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

1x

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Artikel teilen

Ein lauter Knall über Köln: Bei einem Frachtflugzeug fällt im Sinkflug ein Triebwerk aus. Was die Besatzung dann tut, entscheidet über den Ausgang.

Ein lauter Knall im Triebwerk hat die Besatzung eines Frachtflugzeugs im Anflug auf Köln zu einer schnellen Entscheidung gezwungen. Die Boeing 767-200 von Maersk Air Cargo landete am Ende sicher – doch der Vorfall hat ein Nachspiel.

Die Frachtmaschine mit dem Kennzeichen OY-SRF war am 7. Juli 2026 auf dem Flug DJ-6645 vom portugiesischen Porto ins deutsche Köln unterwegs. Im beginnenden Sinkflug in Richtung Köln hörte die Besatzung nach Angaben des Luftfahrtportals „The Aviation Herald“ einen Knall aus einem der Triebwerke des Typs CF6 und schaltete das betroffene Triebwerk daraufhin ab.

Maschine bleibt lange am Boden stehen

Die Boeing setzte ihren Flug fort und landete rund 25 Minuten später sicher auf der Landebahn 32R in Köln.

Der Vorfall blieb damit jedoch nicht ohne Folgen: Rund 21 Stunden nach der Landung stand die Maschine dem Bericht zufolge noch immer am Boden in Köln.