Die Mobilitätsstationen sowie die Sharing-Stationen für E-Roller wertet die Stadt als Erfolgsmodelle im Zeichen einer modernen Mobilität im Stadtgebiet – neuerdings zählen auch die Düsselbike-Stationen dazu. Da der Bedarf an mietbaren Plätzen in Fahrradsammelschließanlagen aber noch sehr viel größer sei, sollen diese „Fahrradhäuschen“ nicht nur im Bereich von Mobilitätsstationen aufgestellt werden, sondern auch an weiteren geeigneten Stellen im Stadtgebiet. „Wir haben insgesamt eine Auslastung von 96 Prozent“, sagte Gacel Schoemburg von der Stadttochter CMD (Connected Mobility Düsseldorf) jetzt in der Bezirksvertretung 2. „In den Stadtbezirken 1 bis 4 ist alles voll.“ In Düsseltal konnten jetzt drei weitere Standorte identifiziert werden.
Im Vorfeld wurde dazu eine digitale Beteiligung an Info-Stelen durchgeführt: Ergebnis: An der Brehmstraße wünschen sich 41 Teilnehmer, an der Mathildenstraße 50 und an der Weseler Straße gar 161 Teilnehmer eine Verbesserung der Parkmöglichkeiten für private Fahrräder. Während die Mathildenstraße (Ecke Grunerstraße, acht Plätze) und die Weseler Straße (Hausnummer 1, acht Plätze), für gut befunden wurden, gab es in Bezirksvertretung 2 Kritik an der Ecke Brehmstraße/Kühlwetterstraße (zwölf Plätze) – auch weil dafür zwei Parkplätze geopfert werden müssen.
Achim Graf (CDU) etwa würde es bevorzugen, wenn die Fahrradstation auf dem „ohnehin immer leeren“, gegenüberliegenden Parkplatz des Eisstadions aufgestellt würde. Schoemburg sagte jedoch, dass man wegen einer grundsätzlich umständlichen Vertragssituation vorzugsweise Flächen des Amtes für Verkehrsmanagement nutze und die Eigentumsverhältnisse bei dem Parkplatz nicht geklärt seien. Die Grüne Barbara Weißhaupt gab außerdem zu bedenken, dass eine soziale Kontrolle auf dem menschenleeren Parkplatz kaum gegeben sei.
Auf Antrag der CDU wurde letztlich getrennt abgestimmt: Während es bei Mathildenstraße und Weseler Straße keinerlei Bedenken gab, wurde die Brehmstraße mehrheitlich zurück in die Prüfung geschickt.