Eine Rauchsäule steht über einem Kornfeld bei Lengede bei Salzgitter.

Stand: 08.07.2026 21:51 Uhr

Auf dem Gelände der Salzgitter AG ist am Mittwochabend ein Brand ausgebrochen. Knapp 100 Kräfte waren zeitweise vor Ort und löschten einen in Flammen aufgegangenen Schrottberg.

Das Feuer habe sich in den Schrottberg gefressen, was das Herankommen erschwere, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Salzgitter dem NDR Niedersachsen gegen 21 Uhr. Ausgebrochen war der Brand seinen Angaben zufolge gegen 19 Uhr – die Werksfeuerwehr des Stahlherstellers in Salzgitter hatte demnach weitere Feuerwehrkräfte alarmiert und um Hilfe gebeten. Dass sich das Feuer ausweitet, schloss der Sprecher am Abend zunächst nicht aus. Er ging davon aus, dass die gesamten Löscharbeiten bis Donnerstagmorgen andauern werden. Verletzte gab es seinen Angaben zufolge nicht. Aus welcher Art von Abfall der Schrottberg besteht, war unklar.

Große Rauchwolke – Warnung an Anwohner

Über dem Gelände des Stahlherstellers in Salzgitter hatte während des Brandes eine große schwarze Rauchwolke gestanden, die zeitweise kilometerweit zu sehen war. Anwohnerinnen und Anwohner in der Nähe waren am Abend unter anderem aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Über die Warn-App „Nina“ hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Warnung verschickt. Es komme zu einer „starken Rauchentwicklung, die Richtung Süd-Südost zieht“, hieß es von der Behörde.

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Ein Mitarbeiter der Salzgitter AG steht in Schutzkleidung vor einem Hochofen und entnimmt eine Roheisenprobe.

Die Zahlen bleiben weiterhin rot. Trotzdem zeigen sich die Verantwortlichen des Konzerns zufrieden.