„Plötzlich, in unserem Fall ist es dann keine Bildungseinrichtung, sondern nur eine Betreuungseinrichtung“, wundert sich Julia Giacomelli. „Das entspricht auch einfach nicht der Wahrheit, denn die tollen Erzieherinnen machen dort wirklich viel mit den Kindern. Sie vermitteln viel Alltagswissen, was in der Schule angefangen wird. Da werden Projekte gemacht, da werden Museen besucht. Das ist für mich klar Bildung.“
Auch die Leiterin des inklusiven Hortes des Oberlinhauses, Judith Langner, sieht das so. „Wir übernehmen die Förderziele der Oberlinschule, die Otto ja besucht, in den Nachmittagsbereich. Das heißt, wenn die Schule gerade die Mengenlehre als Zielsetzung hat, dann vertiefen wir das am Nachmittag im Spiel, im Alltag.“