Führende Demokraten, darunter der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, hatten Platner aufgefordert, seine Kandidatur zurückzuziehen. Das Democratic Senatorial Campaign Committee (DSCC) – die wichtigste Organisation der Demokratischen Partei für die Finanzierung von Wahlkämpfen – erklärte zudem, dass es keine finanziellen Mittel für den Senatswahlkampf in Maine bereitstellen werde, solange Platner seine Kandidatur nicht zurückziehe.
Bundesstaaten wollen gegen Warner-Deal klagen
Mehrere US-Bundesstaaten könnten einem Insiderbericht zufolge bereits in der kommenden Woche Klage gegen die geplante 110-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount einreichen. Die Bundesstaaten befürchten, dass die Fusion den Wettbewerb beeinträchtigen könnte, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Interessengruppen und einige staatliche Regulierungsbehörden hatten gewarnt, dass die Preise für Streaming-Plattformen steigen könnten. Zudem könnten die fusionierten Unternehmen Mitarbeiter entlassen und eine geringere Auswahl an Filmen und anderen Inhalten anbieten.
Staatsbürgerschaft: Trump will neue Anhörung
Nach seiner Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof in der Frage der US-Staatsbürgerschaft fordert Präsident Donald Trump eine Neuanhörung. Das Urteil des Supreme Court gegen ein von ihm erlassenes Dekret sei „falsch“ und „wahnwitzig“, erklärte Trump am Mittwoch. „Ich werde beim Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten eine Wiederaufnahme des Verfahrens beantragen.“
„Dieses Justizverbrechen wird Amerika zerstören, wenn sie ihre absolut wahnwitzige Entscheidung nicht ändern“, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social mit Blick auf die Richter des Obersten Gerichtshofes. Diese hatten Ende Juni einen Erlass von Trump für verfassungswidrig erklärt, wonach in den USA geborene Kinder nicht mehr automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten sollten.
Sicherheitsbedenken? Trump verzichtet auf Rückflug mit Katar-Maschine
US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei überraschend auf den neuen Luxusflieger aus Katar verzichtet, mit dem er angereist war. Stattdessen hob Trump am Mittwoch mit einer Ausweichmaschine seiner alten Air-Force-One-Flotte aus Ankara ab, wie Journalisten an Bord mitteilten. Dies nährte Spekulationen, der katarische Flieger habe Sicherheitsmängel und könne zum Ziel eines iranischen Angriffs werden.
Trump sagte am Rande des Nato-Gipfels, der Iran trachte ihm nach dem Leben. „Ich bin Nummer eins auf der Todesliste“, sagte er zu Journalisten, die ihn fragten, ob er wegen der Drohungen auf den neuen Präsidentenflieger verzichte.
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