Stand: 09.07.2026 07:53 Uhr
Auf dem Gelände der Salzgitter AG ist am Mittwochabend ein Schrottberg in Brand geraten. Knapp 100 Kräfte waren zeitweise vor Ort, auch heute früh dauert der Einsatz an.
Am Morgen seien noch 60 Einsatzkräfte vor Ort, sagte ein Feuerwehrsprecher dem NDR Niedersachsen. Mittlerweile sei das Feuer eingedämmt, das betroffene Material müsse nun kontrolliert abbrennen, heißt es von der Feuerwehr. Ein Bagger hat den Angaben nach in der Nacht den großen Schrotthaufen Stück für Stück auseinandergenommen, damit die Einsatzkräfte den Brand bekämpfen konnten. Das Feuer habe sich in den Schrottberg gefressen, was das Herankommen erschwere, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Salzgitter dem NDR Niedersachsen am Mittwochabend.
Keine Verletzten bei Brand
Ausgebrochen war der Brand dem Sprecher zufolge gegen 19 Uhr – die Werksfeuerwehr des Stahlherstellers in Salzgitter hatte demnach weitere Feuerwehrkräfte alarmiert und um Hilfe gebeten. Verletzte gab es seinen Angaben zufolge nicht. Aus welcher Art von Abfall der Schrottberg besteht, war unklar. Der Betrieb der Hütte werde durch das Ereignis nur geringfügig beeinträchtigt und könne weitgehend fortgeführt werden, teilte die Salzgitter AG mit.
Große Rauchwolke – Warnung an Anwohner
Über dem Gelände des Stahlherstellers in Salzgitter hatte während des Brandes eine große schwarze Rauchwolke gestanden, die zeitweise kilometerweit zu sehen war. Anwohnerinnen und Anwohner in der Nähe sind seit Mittwochabend unter anderem aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Über die Warn-App „Nina“ hatte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz eine Warnung verschickt. Es komme zu einer „starken Rauchentwicklung, die Richtung Süd-Südost zieht“, hieß es von der Behörde. Wie die Salzgitter AG mitteilte, werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden mögliche Auswirkungen auf die Umwelt untersucht.
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Die Zahlen bleiben weiterhin rot. Trotzdem zeigen sich die Verantwortlichen des Konzerns zufrieden.