Halbfinale in Wimbledon
Sattes Preisgeld in Sicht: Diese Summe ist Alexander Zverev sicher
09.07.2026 – 10:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Alexander Zverev: Wenn er die nächste Runde erreicht, erhöht sich sein Preisgeld nochmals deutlich. (Quelle: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa/dpa-bilder)
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Hamburgs Tennis-Ass Alexander Zverev fegt seinen Angstgegner vom Platz – und knackt damit auch finanziell die nächste Marke. Gewinnt er am Freitag, verdoppelt sich die Summe erneut.
Alexander Zverev hat mit seinem Sieg gegen Taylor Fritz erstmals das Halbfinale von Wimbledon erreicht. Der Erfolg gegen seinen Angstgegner, gegen den er zuvor sieben Matches in Folge verloren hatte, ist nicht nur sportlich ein Meilenstein: Dem deutschen Tennisstar sind nun umgerechnet rund 1,04 Millionen Euro Preisgeld sicher.
Beim glatten 6:4, 6:4, 6:2 gegen den Weltranglistensiebten ließ Zverev am Mittwoch nie Zweifel aufkommen. „Ich wusste, ich muss heute ein perfektes Match spielen, um zu gewinnen. Und das ist mir gelungen“, sagte der 29-Jährige nach seinem Sieg. In seinen bisherigen Auftritten beim Rasenklassiker war er nie über das Achtelfinale hinausgekommen.
Mit einem Sieg verdoppelt sich die Summe
Im Halbfinale am Freitag trifft Zverev auf den Engländer Arthur Fery. Der 23-jährige Lokalmatador ist nur dank einer Wildcard im Feld und hat es sensationell unter die letzten Vier geschafft. Für Zverev geht es auch finanziell um viel: Mit dem Finaleinzug würde sich sein Preisgeld auf 1,8 Millionen Pfund (rund 2,08 Millionen Euro) verdoppeln. Dem Turniersieger winken 3,6 Millionen Pfund – rund 4,17 Millionen Euro.
Preisgeld im Einzel bei Wimbledon 2026
- 1. Runde: 80.000 Pfund (rund 93.000 Euro)
- 2. Runde: 126.000 Pfund (rund 146.000 Euro)
- 3. Runde: 185.000 Pfund (rund 214.000 Euro)
- Achtelfinale: 300.000 Pfund (rund 347.000 Euro)
- Viertelfinale: 480.000 Pfund (rund 556.000 Euro)
- Halbfinale: 900.000 Pfund (rund 1,04 Millionen Euro)
- Finale: 1,8 Millionen Pfund (rund 2,08 Millionen Euro)
- Turniersieg: 3,6 Millionen Pfund (rund 4,17 Millionen Euro)
Die Summen sind Teil der insgesamt gestiegenen Prämien: Die Veranstalter schütten in diesem Jahr insgesamt 64,2 Millionen Pfund aus – ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die größte Erhöhung der Turniergeschichte.
Für Zverev reiht sich der Halbfinaleinzug in ein außergewöhnliches Jahr ein. Allein bei den Grand-Slam-Turnieren hat er 2026 nun rund 4,5 Millionen Euro Preisgeld erspielt: 2,8 Millionen Euro für seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open vor einem Monat, umgerechnet gut 700.000 Euro für den Halbfinaleinzug bei den Australian Open zu Jahresbeginn – und jetzt die Million aus Wimbledon.
