Stand: 09.07.2026 19:52 Uhr
Mögliche Werksschließungen, Jobabbau, weitere Sparpakete: Der VW-Aufsichtsrat tagt seit dem Nachmittag in Wolfsburg. Im NDR Fernsehen gibt es um 20.15 Uhr ein NDR Info extra. Alle Entwicklungen hier im Blog.
19:20 Uhr
NDR Info widmet dem Thema heute Abend eine zehnminütige Sondersendung. Das NDR Info extra zur Sorge um die VW-Werke können Sie hier ab 20.15 Uhr im Live-Stream verfolgen.
18:32 Uhr
Land Niedersachsen und Arbeitnehmervertreter mit am Tisch
Der VW-Aufsichtsrat hat insgesamt 20 Mitglieder. Zehn auf Arbeitnehmerseite – unter anderem vertreten durch den Betriebsrat und die IG Metall. Außerdem zehn Vertreter, die Anteile am Unternehmen haben. Auch das Land Niedersachsen hält 20 Prozent.
Video:
VW-Aufsichtsrat tagt zu Sparmaßnahmen: Was ist bekannt? (3 Min)
18:16 Uhr
Es könnte ein langer Abend werden in Wolfsburg
Nach Informationen von NDR Niedersachsen hat die Sitzung des Aufsichtsrats in Wolfsburg nicht nur verspätet, sondern deutlich verspätet begonnen – nämlich erst gegen 16.30 Uhr.
18:09 Uhr
Benner: „Es wird mit der Zukunft der Menschen gespielt“

IG Metall-Chefin Christiane Benner hier bei ihrer Rede in Wolfsburg. Rechts im Bild steht die Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo.
Den Protestzug in Wolfsburg führten am Mittag IG Metall-Chefin Christiane Benner und Gesamtbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo an. Benner bezeichnete es in ihrer Rede als „unverantwortlich“, wie Angst geschürt werde, indem „in die Öffentlichkeit geht, dass vier Werke in Deutschland geschlossen werden“. Die IG Metall werde das nicht akzeptieren, so Benner. Sie sprach auch die US-Zollpolitik und den Wettbewerb mit China an, dem VW ausgesetzt ist.
Es ist unfair, was die USA und China machen. Die Politik muss handeln. Wir brauchen eine andere Zollpolitik.
Christiane Benner, IG Metall-Chefin
17:48 Uhr
Kommentar in der „Stuttgarter Zeitung“
„Es ist gut möglich, dass das Land Niedersachsen seinen besonderen Einfluss im VW-Aufsichtsrat ausspielen wird, um die Werke in Emden und Hannover unter einen besonderen Schutz zu stellen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat daher vorausschauend gehandelt, als er in einem persönlichen Brief an VW-Chef Oliver Blume vor einer Schließung von Neckarsulm gewarnt hat und sich in seiner Argumentation nicht auf die – überall gültige – Rolle von VW als bedeutendem Arbeitgeber beschränkte. Vielmehr ist Neckarsulm auch ein zentraler Bestandteil des Netzwerks der Künstlichen Intelligenz, das in der Region Heilbronn aufgebaut wird und strategische Bedeutung für das überragende Ziel der EU besitzt, sich aus der gefährlichen Abhängigkeit von China und den USA herauszuwinden. Ohne eine Aufholjagd bei der KI droht die EU und womöglich auch VW zum abhängigen Auftragnehmer für Tech-Riesen in Asien und Nordamerika zu werden. Dies zu befördern, kann auch nicht im Interesse von VW liegen.“
17:27 Uhr
Hoffen und Bangen bei VW Nutzfahrzeuge
Noch gibt es Stimmen, die auf Hilfe aus der Politik setzen, berichtet NDR Reporterin Maren Bruns.
Video:
Hoffen und Bangen im VW-Werk Hannover (1 Min)
17:19 Uhr
Schwarzer Humor bei Protest in Hannover

Dieses Skelett hat eine klare Meinung zu dem, was in der Konzernspitze von VW vor sich geht.
Auch am Werk von VW Nutzfahrzeuge in Stöcken gab es eine Kundgebung. Hier reagierten die Beschäftigten teils mit Galgenhumor auf das mögliche Aus für ihren Arbeitsplatz.
16:49 Uhr
Menschen in Emden sind wütend
VW ist der größte Arbeitgeber in Ostfriesland. Sollte der Standort Emden dicht gemacht werden, hätte das Konsequenzen für 7.700 Mitarbeitende und ihre Familien, erläutert NDR Niedersachsen Reporterin Christina Gerlach.
Video:
„Wut Richtung Konzernvorstand“ im VW-Werk Emden (1 Min)
16:45 Uhr
Emdens Oberbürgermeister: „Wir erwarten Solidarität“
Die Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg hat gegen 16 Uhr begonnen. Gut 260 Kilometer Luftlinie vom VW-Stammwerk entfernt richtete Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) einen Appell an den VW-Vorstand und Ministerpräsident Olaf Lies (SPD). „Wir erwarten Zukunftsfähigkeit für den Standort Emden, aber auch für die anderen Volkswagen-Standorte“, sagte er.
Es kann nicht einfach immer nur die Lösung sein, zurückzubauen.
Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff
16:34 Uhr

Mit Fahnen, Bannern und Trillerpfeifen demonstrierten Hunderte bei VW in Emden.
Hunderte kamen nach Angaben der IG Metall zu einer Aktion der Betriebsräte und Vertrauensleute vor dem Werkstor des VW-Standortes in Ostfriesland. Die Gewerkschaft sprach von rund 1.500 Teilnehmenden. In Emden werden ausschießlich E-Autos gebaut. Dennoch droht dem Werk das Aus.
16:22 Uhr
In Wolfsburg protestieren 200 bis 300 Beschäftigte
Video:
Lautstarker Protest bei VW-Zentrale in Wolfsburg (1 Min)
16:14 Uhr
VW-Aufsichtsrat tagt in Wolfsburg
Die Sitzung hatte sich am Nachmittag verzögert. Mittlerweile dürfte sie begonnen haben. Nach der Aufsichtsratssitzung will Volkswagen schnell über mögliche Entscheidungen informieren, sagte ein Sprecher. Mit dem Ende der Sitzung rechnen Beobachter nicht vor dem frühen Abend.
16:01 Uhr
NDR Reporterin: „Hinter den Kulissen brodelt es“
Der NDR Niedersachsen beobachtet den Protesttag und die Geschehnisse rund um die Aufsichtsratssitzung mit Reporterinnen und Reportern vor Ort. Vom VW-Stammwerk in Wolfsburg berichtet Annette Deutskens.
Video:
Krise bei VW: Aufsichtsrat berät über Zukunft von Volkswagen (1 Min)
15:39 Uhr
Auch Standorte in anderen Bundesländern stehen in Frage

Beschäftigte demonstrieren im baden-württembergischen Neckarsulm.
Die VW-Sparpläne betreffen nicht nur Standorte in Niedersachsen, sondern auch in Sachsen und Baden-Württemberg. Laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins „Spiegel“ soll die Produktion im Werk der VW-Tochter Audi in Neckarsulm (Baden-Württemberg) im Jahr 2034 auslaufen.
15:14 Uhr
Cavallo: „Die Beschäftigten sind verunsichert“
Bei dem Protest in Wolfsburg präsent ist Gesamtbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo. „Wir wissen, dass wir in der Krise stecken“, so Cavallo im Gespräch mit NDR Niedersachsen. „Wir verschließen als Arbeitnehmerseite auch gar nicht die Augen davor.“ Man erwarte vom Konzern aber einen ganzheitlichen Zukunftsplan. In einer Rede forderte Cavallo auch Unterstützung von der Politik.
Wir haben tagtäglich in den Standorten mit Kolleginnen und Kollegen zu tun, die Angst haben vor der Zukunft.
Daniela Cavallo, Gesamtbetriebsratsvorsitzende VW
15:01 Uhr
Proteste auch bei VW in Wolfsburg

Auch IG-Metall-Vorsitzende Christiane Benner und VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo demonstrieren in Wolfsburg.
Dort haben sich nach Angaben der IG Metall rund 500 Teilnehmende versammelt. Die Einschätzungen unserer Reporter vor Ort liegen bei etwa 300 Menschen.
14:45 Uhr
Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg verzögert sich
Der Aufsichtsrat kommt heute in Wolfsburg zusammen. Eigentlich sollte die Sitzung um 14.30 Uhr anfangen. Nach NDR Informationen verzögert sich der Beginn der Sitzung – offenbar wird eine Präsidiumssitzung vorgezogen. Das zeige die Dringlichkeit und Schwierigkeit der Beratungen, kommentiert NDR Reporterin Annette Deutskens.
14:31 Uhr
Proteste in Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter

Vor der Aufsichtsratssitzung kommt es in Wolfsburg zu einer Protestaktion.
Begleitet wird die Sitzung auch in Wolfsburg von einer Vertrauensleute-Aktion. Vor dem Werk in Braunschweig gibt es ebenfalls eine Protestaktion, dort kamen nach NDR Informationen mehrere Dutzend Menschen zusammen. In Salzgitter schätzt die IG Metall die Teilnehmenden-Zahl auf rund 400. Auch Oberbürgermeister Frank Klingebeil (CDU) ist dort dabei.
14:01 Uhr
Protestaktion in Hannover

Dutzende Menschen stehen in Hannover-Stöcken vor dem VW-Werk.
In Hannover nehmen vor dem VW-Werkstor im Stadtteil Stöcken ebenfalls viele Menschen an einer Protestaktion teil. Eine NDR Reporterin schätzt die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort auf rund 250 Personen.
13:54 Uhr
Hunderte Menschen bei VW-Protest in Emden

Auch vor dem Werkstor in Emden versammeln sich Betriebsräte und Vertrauensleute bei einer Protestaktion. Die Polizei geht von 300 Teilnehmenden aus. Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff (parteilos) schätzt, dass rund 600 Menschen vor Ort sind.
12:45 Uhr
VW-Werk in Emden: Nicht ausgelastet, aber modernisiert
Neben den Werken in Zwickau, Neckarsulm und Hannover droht Medienberichten zufolge auch das reine Elektro-Werk in Emden die Schließung. Dort hatte es zuletzt im April und Mai dieses Jahres Schließtage gegeben, weil das Werk nicht ausgelastet war. Jahrelang liefen dort rund 250.000 Autos pro Jahr vom Band, 2024 wurden nur 123.000 Fahrzeuge produziert. Für Automobilexpertin Helena Wisbert macht eine Schließung des Werks in Emden und auch des Werks in Zwickau wenig Sinn. „Diese Werke wurden modernisiert und sind auf die Zukunftstechnologie der Elektromobilität ausgerichtet worden“, sagte sie im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Milliarden Euro sowie Fördergelder seien dort geflossen.
Video:
VW-Werke in Niedersachsen: Unterschiedlich mit Aufträgen ausgelastet (2 Min)
11:21 Uhr
VW: „Wir teilen Sorgen um die Zukunft des Konzerns“
Mit Blick auf die angekündigten Protestaktionen sagte ein VW-Sprecher: „Wir können nachvollziehen, dass sich die Belegschaft Sorgen um die Zukunft unseres Unternehmens macht.“ Der Vorstand und der Aufsichtsrat teilten diese Sorgen. Deswegen habe der Vorstand einen umfangreichen Zukunftsplan entwickelt, der nun im Aufsichtsrat erörtert werde. „Ziel ist es, den Volkswagen Konzern inklusive aller Marken und Tochtergesellschaften schneller, robuster und wettbewerbsfähiger zu machen“, so der Sprecher.
10:29 Uhr
„Wer keine Ideen mehr hat, dem bleibt nur das Sparen“
Der Landtagsabgeordnete Andreas Hoffmann (Grüne) warnt davor, die Komponentensparte in Braunschweig aus dem Konzern zu lösen. Das Braunschweiger Werk ist das älteste des Konzerns und produziert unter anderem Batteriesysteme und Fahrwerk-Komponenten. Laut Hoffmann wurden im vergangenen Jahr Komponenten für 5,6 Millionen Fahrzeuge aus Braunschweig geliefert.
Ausgerechnet diesen Standort in eine eigene Gesellschaft abzuschieben, aus der man ihn später scheibchenweise verkaufen kann – können wir nicht einfach hinnehmen.
Andreas Hoffmann, Grünen-Landtagsabgeordneter
Die Krise sei das Ergebnis jahrelanger Managementfehler und fehlenden Muts: „Wer keine Ideen mehr hat, dem bleibt nur das Sparen. Genau das erleben wir gerade.“ Hoffmann wolle heute bei der Kundgebung am Braunschweiger Werktor „an der Seite der Beschäftigten“ stehen.
10:02 Uhr
Protest in Osnabrück: „Wir stehen hinter euch“

Mitarbeitende von Volkswagen beteiligen sich mit einem Banner an der Protestaktion der IG Metall vor dem VW-Werk in Osnabrück.
Um 9.30 Uhr versammeln sich Vertrauensleute und Betriebsräte zum Protest vor dem VW-Werk in Osnabrück. Laut einer NDR Reporterin sind rund 80 Menschen vor Ort. Michael Tepe, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender in Osnabrück, sagte: „An alle anderen Standorte die Botschaft, wir in Osnabrück stehen hinter euch, so wie ihr auch immer hinter uns gestanden habt.“ In Osnabrück ist das Ende der VW-Produktion bereits beschlossen – dort wird nur noch bis Mitte kommenden Jahres das T-Roc-Cabrio produziert. Bislang ist offen, wie es danach mit der Fabrik und den rund 2.300 Beschäftigten weitergeht.
09:41 Uhr
Automobilexperte Raasch im Interview
Die Not, Verbrenner und E-Autos gleichzeitig anbieten zu müssen, habe die Konzernprobleme maßgeblich mitverursacht, sagt Branchenkenner Philipp Raasch im NDR Interview.
09:29 Uhr
ID.Buzz bereitet VW Probleme
In Hannover etwa ist die Nachfrage nach dem dort gefertigten Elektrobus ID.Buzz deutlich geringer als ursprünglich geplant. Zum Start 2022 war man bei VW noch von gut 120.000 Fahrzeugen ausgegangen, die jährlich vom Band rollen sollten, verkauft wurden bislang aber deutlich weniger:
- 2023: 28.600 Fahrzeuge
- 2024: 29.900 Fahrzeuge
- 2025: 60.700 Fahrzeuge
08:57 Uhr

08:03 Uhr
Bleiben Strukturen bei VW erhalten?
Europas größter Autobauer VW steht unter Druck. Bei der Sitzung könnte es heute auch um die Strukturen bei VW gehen und die Frage, ob der Konzern weiterhin mit seinen vielen Marken erhalten bleibt. Automobilexpertin Helena Wisbert sagte dem NDR Niedersachsen: So wie bisher, mit den aktuellen Strukturen, sei VW langfristig nicht wettbewerbsfähig. In Europa etwa sei der Markt gesättigt, das Vorkrisen-Niveau von 2019 werde voraussichtlich nie wieder erreicht werden. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management, formulierte es noch drastischer: „Wenn VW jetzt nicht eine grundlegend neue Struktur schafft, die langfristig tragbar ist, dann reden wir in zwei, drei Jahren tatsächlich über die Abwicklung von VW.“
07:30 Uhr
Automobilindustrie sieht Reformbedarf
Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller, sieht in der gesamten Automobilbranche Reformbedarf. Dazu gehörten „leider auch notwendige Personalanpassungen“. Diesen Handlungsbedarf zu leugnen, sei wegen seiner Konsequenzen „unsozial“. Wie lange der Aufsichtsrat beraten wird und ob tatsächlich mit konkreten Ergebnissen zu rechnen ist – auch das ist unklar.
06:19 Uhr
Aufsichtsratssitzung begleitet von Protest
Dass im Aufsichtsrat tatsächlich über massive Sparmaßnahmen gesprochen wird, war in den vergangenen Wochen über verschiedene Medienberichte durchgesickert. Konzernchef Oliver Blume hat erkennen lassen, wie ernst es ihm mit dem verschärften Sparkurs ist. Im Frühjahr etwa kündigte er an, „jeden Stein“ umdrehen zu wollen, um VW bei den Kosten auf Spur zu bringen. Was sagt der Aufsichtsrat heute zu diesen Plänen?
06:12 Uhr
Wann und wo gibt es in Niedersachsen Proteste und Aktionen?
- 9.30 Uhr VW Osnabrück: Aktion der Vertrauensleute und Betriebsräte
- 11.20 Uhr MAN-Werk Salzgitter: Vertrauensleute-Aktion vor dem Haupttor
- 13.30 Uhr VW-Werk Emden: Aktion der Betriebsräte und Vertrauensleute vor dem Werkstor
- 13.30 Uhr VW Nutzfahrzeuge Werk Hannover: Vertrauensleute-Aktion auf dem Werksgelände, Höhe Sektor 13
- 14.00 Uhr VW-Werk Braunschweig: Vertrauensleute-Aktion vor dem Werkstor an der Guntherstraße
- 14.00 Uhr VW-Werk Salzgitter: Vertrauensleute-Aktion
- 14.00 Uhr VW-Stammwerk Wolfsburg: Vertrauensleute-Aktion
- 14.15 Uhr Pressekonferenz mit Betriebsrats-Chefin Daniela Cavallo und dem Bezirksleiter der IG Metall, Thorsten Gröger
06:12 Uhr
Land lehnt Werksschließungen ab
Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Bei der Aufsichtsratssitzung könnte es nun zu einem heftigen Schlagabtausch kommen. Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen stellen dort die Mehrheit, und auch das Land, das mit 20 Prozent an VW beteiligt ist, lehnt Werksschließungen ab.

Beim autonomen Fahren setzt VW möglicherweise nicht mehr auf die Zusammenarbeit mit Bosch. Helena Wisbert ordnet ein, warum.
06:05 Uhr
Fallen 100.000 Stellen weltweit weg?
Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung waren verschärfte Sparpläne des Konzerns durchgesickert. Laut „Manager Magazin“ könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Wenn tatsächlich 50.000 Stellen zusätzlich abgebaut werden und vier Werke geschlossen werden sollen, dann muss der Konzern mit erheblichem Widerstand der Arbeitnehmerseite rechnen.
Video:
VW: Durchgesickerte Sparpläne sorgen für Verunsicherung (3 Min)
08:12 Uhr
Guten Morgen!
Begleitet von einem bundesweiten Aktionstag der IG Metall berät heute der VW-Aufsichtsrat über neue Sparpläne des Vorstands. Um 14.30 Uhr kommen die Mitglieder des Kontrollorgans in Wolfsburg zur nicht-öffentlichen Sitzung zusammen. Die IG Metall hat zeitgleich zum Protest an 18 deutschen Standorten aufgerufen. In Wolfsburg ist unmittelbar vor Beginn der Aufsichtsratssitzung eine Kundgebung geplant.

Wer gute E-Autos bauen will, braucht Software-Know-how. Das fehle Volkswagen, sagte Branchenkenner Philipp Raasch auf NDR Info.

In Wolfsburg trifft sich am Donnerstag der VW-Aufsichtsrat, um über diese heiklen Themen zu beraten. Der Ausgang ist ungewiss.

Durchgesickerte Sparpläne verbreiten Unsicherheit. Außerdem will der Konzern eine Kooperation mit dem Zulieferer Bosch beenden.

2026 wird erneut kein einfaches Jahr für VW. Analysten betonen, dass der Konzern vor allem attraktive Modelle entwickeln muss.

Bei der Hauptversammlung betonte Blume, das Sparprogramm zeige Wirkung. Trotzdem müsse der Wolfsburger Konzern weiter reagieren.