TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Antiparos (Griechenland) – Er hat einen griechischen Pass. Er schleckt nie öffentlich Eis – Diabetes 2. Er entwickelte eine „Hanx“-App für die Liebe zu Schreibmaschinen – er hat 250 Stück. Er ist ein Ur-Nachfahre des 16. US-Präsidenten Abraham Lincoln († 56). Er war mal Hotelpage und trug die Koffer von Cher (80) und Harry Belafonte († 96).
Tom Hanks („Forrest Gump“, „The Da Vinci Code“, „Philadelphia“) ist der netteste Oscar-Star Hollywoods, ein „Mr. Perfect“, den alle lieben, die silbergraue Eminenz der „Oscars“ und heimlicher Produzent von Welt-Hits wie „Mamma Mia“.

Tom Hanks (damals 38, l.) mit Mykelti Williamson (damals 37) und Gary Sinise (damals 39, r.) in dem Kino-Klassiker Forrest Gump (1994, Regie: Robert Zemeckis). Allein in Deutschland sahen den Film 7,6 Millionen Menschen
Foto: picture alliance/Mary Evans/AF Archive/Paramount
Tom Hanks ist der stille König von Hollywood (100 Filme). Er ist eine Ikone unter den Stars. Seinen 70. Geburtstag wird er wohl in seiner weißen griechischen Villa (450 qm) auf Antiparos feiern, wie letztes Jahr – mit seinen vier Kindern. Er ist seit 38 Jahren mit der griechischstämmigen Produzentin, Schauspielerin und Sängerin Rita Wilson (69, „My Big Fat Greek Wedding“) verheiratet. Er trat zum griechisch-orthodoxen Glauben über. Griechenland machte beide zu Ehrenbürgern.

Tom Hanks mit seiner Frau Rita Wilson (heute 69) im Jahr 2024 bei einer Gala in den USA. Das Schauspielerpaar ist seit 1988 verheiratet – skandalfrei. 2015 erkrankte sie an Brustkrebs, heute gilt sie als geheilt
Foto: Getty Images
Tom Hanks: „Ich muss mit meinem Gesicht leben“
Tom Hanks zu BILD über sein Alter: „Ich sah schon immer älter aus, als ich bin. Ich lebe sehr gesund, weil ich Diabetes Typ 2 habe. Kein Zucker. Wenig Alkohol. Nichts übertreiben.“ Er strahlt mit einem ewig kindlichen Schmunzeln: „Ich muss mit meinem Gesicht leben. Ich habe eine Goofy-Nase, hängende Ohren, leicht chinesische Augen und einen Bauch, auf den ich aufpassen muss.“ Ein Jedermann zum Umarmen – wie von Meg Ryan (64) in „Schlaflos in Seattle“ (1993) und „e-m@il für Dich“ (1998).

Hollywoods Film-Traumpaar zum Umarmen: Tom Hanks (damals 42) und Meg Ryan (damals 36) in der Filmkomödie „e-m@il für Dich“ (1998, Originaltitel: „You’ve Got Mail“) von Regisseurin Nora Ephron
Foto: Allstar/Warner Bros.

Tom Hanks als Forrest Gump und Rebecca Williams als Krankenschwester auf der Parkbank in einer Szene aus dem Filmklassiker „Forrest Gump“ (1994)
Foto: IMAGO/Capital Pictures
Er fährt E-Auto, mag weiße Schäferhunde und pilgert jeden Tag von Malibu zu seiner Filmfirma „Playtone“ am Strand von Santa Monica. Er liebt Krimis (Philip Kerr), deutsche Serien („Babylon Berlin“, „Das Boot“) und seinen eigenen Charity-Kaffee für Kriegs-Veteranen („Hanks“).
Tom Hanks neue Weltkriegs-Doku: Sehen Sie hier die ersten Minuten
Quelle: History Channel26.05.2026
„Eine glückliche Ehe ist so schwer wie Filme machen“
Er ist der netteste Nachbar Hollywoods. Seine Buddys: Steven Spielberg (79, 5 Filme zusammen, z. B. „Der Soldat James Ryan“) und Ron Howard (71, „Apollo 13“). Er ist ehrlich: „Ich bin ein langweiliger Typ. Ich bin ein Familienmensch. Und eine glückliche Ehe ist genauso schwer wie Filme machen.“ Keine Skandale.

Tom Hanks (Mitte) mit Ehefrau Rita Wilson (3. v. l.) und seinen Kindern Colin Hanks (48, 2. v. l.), Elizabeth Ann Hanks (44, 3. v. r.), Chet Hanks (35, 2. v. r.) und Truman Theodore Hanks (30, r.). Ganz links steht Schwiegertochter Samantha Bryant (46), die seit 2019 mit Hanks Sohn Colin verheiratet ist
Foto: Getty Images
Sein deutscher Kumpel ist Regisseur Tom Tykwer (61, „Cloud Atlas“, „Ein Hologramm für den König“). Wenn Hanks in Berlin dreht, so wie bei „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ (2015), wohnt er im „Ritz-Carlton“, entdeckt die Stadt inkognito mit dem iPhone: „Meine Tarnung sind eine Brille, Baseballkappe und frische Bartstoppeln!“

US-Schauspieler Tom Hanks (damals 59, l.) im April 2016 mit seinem deutschen Freund, Regisseur Tom Tykwer (damals 50), bei der Europapremiere des Films „Ein Hologramm für den König“ in Berlin
Foto: dpa
Vom gemobbten Schüler zum Weltstar
Vater: kalifornischer Koch. Scheidungskind mit 4 Jahren. 10 Mal umgezogen: 10 neue Schulen, neue Freunde. Schüchtern. Gemobbt. Mit 13 Kino-Erwachen: Er sieht Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ (1968). Er guckt den SciFi-Klassiker 22 Mal! Sein Traum: Astronaut werden. Flucht ins Schultheater: „Ich bin mit kleinem Reisegepäck aufgewachsen.“ Lebensschule für ein Chamäleon. Theaterpreis für Shakespeare-Rolle. TV-Serie in New York.
Durchbruch mit 28: „Splash – Eine Jungfrau am Haken“ (1984). Weltruhm mit 37: Oscar als AIDS-Opfer in „Philadelphia“ (1993). Sein Doppel-Oscar ein Jahr später mit dem naiv-genialen „Forrest Gump“ (1994). Mehr als 600 Mio. Kinokasse. Weltstar mit 60 Mio. Gewinn-Anteil.

Tom Hanks (damals 28) und Daryl Hannah (damals 23) 1984 in der Fantasy-Komödie „Splash – Eine Jungfrau am Haken“. Der Film bescherte Hanks den Durchbruch als Schauspieler
Foto: RTL II .
Heute: eine Legende mit Firma (Serie: 2. Weltkrieg, Gorbatschow-Bio): „Filmemachen ist einfach großer Spaß.“ Er ist auch die Stimme von „Woody“ in „Toy Story“ (Teil 1–5). Platz 1 der US-Kinos. Als Dan Browns Thriller-Professor Robert Langdon („Da Vinci Code“) wurde Hanks zum Krimi-Kult. Mit 66 Jahren schrieb er einen Schlüsselroman über Hollywood: Wie schwer es ist, einen Blockbuster zu drehen.

Tom Hanks ist einer der bekanntesten prominenten Schreibmaschinen-Liebhaber, besitzt mehr als 250 Exemplare. Sein Debütroman heißt „The Making of Another Major Motion Picture Masterpiece“, erschien im Jahr 2023
Foto: imago images/Everett Collection/Gravitas Ventures
Mit 70 thront er über Hollywood: „Ich mache Filme, solange es mir Spaß macht.“ Ich habe ihn nur einmal schweigsam und melancholisch erlebt, in Florenz beim Dreh zu Dan Browns „Inferno“ (2016). Später wurde bekannt: Seine Frau war an Brustkrebs erkrankt. Alles wurde gut.
Heute feiert er sein Lebensglück. Kult-Spruch: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.“ Er hat 9,7 Mio. Fans auf Instagram: „Innerlich fühle ich mich wie 24.“