Die Ökumenische Radlwallfahrt zum Heiligen Ulrich hat einen besonderen Flair, und das nicht allein aufgrund der schönen Landschaft des Donau-Ries, des Lechtals und der Westlichen Wälder, durch die sie führt. Jedes Jahr kommen mehr begeisterte Radwallfahrer hinzu. Die ökumenische Gemeinschaft, die inspirierenden Impulse, das gemeinsame Singen und Beten an den Stationen und der Ökumenische Wahlfahrtgottesdienst am Grab des Heiligen Ulrichs sind für alle ein besonderes Erlebnis.
Pilger radeln aus Donauwörth und Wittislingen nach Gersthofen
Die 55 Kilometer aus Donauwörth erradelten 220 Personen und die fast 70 Km aus Wittislingen/Weisingen/Altenmünster weitere 100 mit ihren E-Bikes und B-Bikes. Sie trafen zeitgleich in Gersthofen an der Europawiese ein. Einen Gänsehaut-Moment erlebten sie beim Singen des Kanons „Sende deinen Geist aus“, den Popkantor Hans-Georg Stapff stimmungsvoll anleitete. Ein weiterer Höhdpunkt war das Einfahren auf der Maximilianstraße in Augsburg, als die Glocken der Basilika St. Ulrich die Weitgeradelten begrüßten. Im Mittelpunkt des Ökumenischen Gottesdienstes stand der Heilige Ulrich und sein mutiges Voranschreiten. „Es war früher nicht möglich, als evangelische und katholische Christen gemeinsam eine Wallfahrt zu machen, das ist etwas Neues, das durch den Heiligen Geist bewegt und initiiert wurde“, so Pfarrer Caesperlein in seiner Predigt. Diesen Geist gelte es wirken zu lassen, so wie es schon der Heilige Ulrich in seiner Zeit tat.
Zahlreiche Helfer ermöglichen ökumenische Radwallfahrt
Unterstützt wurde das Orga-Team durch die Polizeiinspektionen Augsburg-Nord, Donauwörth und Dillingen sowie die Feuerwehren Auchsesheim und Nordendorf. Für gute Verpflegung sorgte in Meitingen das Team des Roten Kreuzes und in Hirblingen das Team des Gasthofes Heimgarten. Vor dem Rückweg gab es Kaffee im Garten des Hauses St. Ulrich und ein leckeres Eis von Uli von Bocksberg. „Der Tag hat was Sportliches und erfüllt die Seele“, so eine Teilnehmerin aus Donauwörth. „Ich bin nächstes Jahr wieder am Start.“
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