Am Donnerstag gegen 15.40 Uhr ist es auf dem Tagebau-Abschnitt der A44 zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Wie die in dem Fall zuständige Polizei aus Köln mitteilte, wurde dort ein 22-jähriger Mann, der mit seinem Wagen wegen einer Panne auf dem Seitenstreifen gehalten hatte, unvermittelt von einem anderen Auto erfasst. Der Verunglückte soll gerade im Begriff gewesen sein, auf der Fahrerseite auszusteigen. Die Kollision ereignete sich den Angaben zufolge in Fahrtrichtung Norden, kurz vor dem Autobahnkreuz Holz. Trotz einer sofort eingeleiteten Reanimation starb der Mann noch an der Unfallstelle.
Für die Unfallaufnahme riegelte die Polizei den rund zehn Kilometer langen Autobahnabschnitt ab. Der Verkehr wurde bei Jackerath abgeleitet. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam sicherte Spuren. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen auch im abendlichen Berufsverkehr, Fahrer mussten auf andere Routen ausweichen. Erst gegen 20 Uhr konnten alle Fahrstreifen wieder freigegeben werden.
Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, wurde zunächst nicht bekannt. Bei dem Fahrer, der den 22-Jährigen mit seinem Auto erfasst hat, handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 26-Jährigen.