Die EU will Techkonzerne verpflichten, digitale Nachrichten zu scannen. Hilft das gegen Kindesmissbrauch? Betrifft die Kontrolle auch verschlüsselte Chats? Ein Überblick

10. Juli 2026, 17:30 Uhr

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Artikelzusammenfassung

Das EU-Parlament hat überraschend über die Verlängerung der Chatkontrolle abgestimmt, die es großen Digitalunternehmen erlauben würde, private Chats zu durchsuchen. Die Regelung zielt darauf ab, die Verbreitung von sexuellem Kindesmissbrauchsmaterial im Netz zu bekämpfen. Trotz Protesten von Fachleuten und Bürgerrechtsorganisationen wird die Ausnahmeregelung bis 2028 verlängert, wobei verschlüsselte Nachrichten vorerst ausgeschlossen sind. Die Kontroverse um die Chatkontrolle zeigt die Spannung zwischen Sicherheit und Privatsphäre im digitalen Zeitalter auf. Die Diskussion darüber, wie weit die Überwachung gehen darf, wird weiterhin hitzig geführt, während die EU nach einem Weg sucht, um effektiv gegen Kindesmissbrauch vorzugehen.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Chatkontrolle in der EU: Strafverfolgungsbehörden wollen, dass in digitaler Kommunikation nach Hinweisen auf sexuellem Kindesmissbrauch gesucht wird.

Strafverfolgungsbehörden wollen, dass in digitaler Kommunikation nach Hinweisen auf sexuellem Kindesmissbrauch gesucht wird.
© Felix Burchardt/​DIE ZEIT; verw. Bilder: Leonhard Simon/​Getty Images

In dieser Woche ploppte plötzlich ein Begriff wieder auf: Chatkontrolle. Überraschend stimmte das EU-Parlament am Donnerstag über eine Regelung ab, die eigentlich schon vom Tisch war. Messengerdienste könnten damit bald wieder private Chats durchsuchen dürfen.