Newsblog zur US-Politik

Flug abgesagt: Patel offenbar ins Weiße Haus beordert

Von C. Siemer, M. Lattemann, F. Michalski, A. Janzen, C. Cöln, T. Wanhoff, M. Küper, S. Cleven, M. Kloft, J. Seiferth, T. Schibilla

Aktualisiert am 11.07.2026 – 05:47 UhrLesedauer: 35 Min.

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Kash Patel im Weißen Haus: Der FBI-Direktor hat in der Trump-Regierung offenbar Verwunderung wegen seiner Reisen ausgelöst. (Archivbild (Quelle: IMAGO/Nathan Posner/imago)

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Die USA weichen den Artenschutz auf. FBI-Chef Patel ist offenbar zum Rapport ins Weiße Haus beordert worden. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Trump droht Iran mit Vernichtung

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit Vernichtung gedroht, sollte das Regime in Teheran einen Anschlag auf ihn versuchen, „1.000 Raketen sind einsatzbereit und auf die Islamische Republik Iran gerichtet. Tausende weitere würden unverzüglich folgen, sollte die iranische Regierung ihre in vielen Teilen der Welt ausgesprochene Drohung wahrmachen und den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ermorden oder einen Mordanschlag auf ihn verüben“, schrieb er auf Truth Social.

Flug abgesagt: Patel offenbar ins Weiße Haus beordert

FBI-Direktor Kash Patel hat nach Medienberichten am Freitag überraschend einen geplanten Flug zu einem Konzert seiner Freundin, der Countrysängerin Alexis Wilkins, absagen müssen, weil er ins Weiße Haus beordert wurde. Das berichtet die US-Nachrichtenseite MSNow.

Die genauen Gründe, warum Patels politische Vorgesetzte von ihm verlangten, seine Reise abzusagen und sich zu melden. Allerdings will MSNow erfahren haben, dass hochrangige Vertreter der Trump-Regierung mit Patel unzufrieden sind. Einige empfanden es laut Bericht als beunruhigend, dass der FBI-Direktor die Stadt verließ, während der Konflikt mit dem Iran kürzlich wieder aufgeflammt war und angebliche Morddrohungen gegen den Präsidenten vorlagen, hieß es.

Steven Cheung, der Kommunikationsdirektor der Weißen Hauses, wieß die Berichte als „komplett falsch“ zurück. Patel selbst schrieb auf X zu einer Fotomontage zum Artikel von MSNOW, die ihn neben einem Jetski und Golfschlägern zeigt: „Nö, mein Jetski ist vergoldet. Blödsinn. Deine Aufgabe ist es, zu lügen. Meine ist es, das amerikanische Volk zu schützen – und das Geschäft läuft gut“, schrieb er an die Adresse von MSNow.

US-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump weicht den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf. Die entsprechende Neuregelung des Artenschutzgesetzes wurde am Freitag beschlossen, wie das Innenministerium in Washington mitteilte. Naturschützer reagierten entsetzt und warnten, dass dadurch der Zerstörung von Lebensräumen Tür und Tor geöffnet werde.

Der sogenannte Endangered Species Act (ESA) aus dem Jahr 1973 regelt den Schutz bedrohter und gefährdeter Arten. Das Gesetz sei jahrelange überdehnt und „missbraucht“ worden, erklärte Innenminister Doug Burgum. Dies werde durch die Neuregelung nun nicht mehr möglich sein.

Trump gibt Anweisungen für den Fall eines Anschlags auf ihn

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben Anweisungen für seine Mitarbeiter und sein Kabinett hinterlassen für den Fall eines Anschlags auf ihn. „Sollte irgendetwas passieren, sollen sie buchstäblich in einem Ausmaß bombardiert werden, wie sie es noch nie zuvor erlebt haben“, zitierte die „New York Post“ den Präsidenten. Trump nannte dabei keinen Namen, die Zeitung setzte seine Aussagen aber in den Kontext des Iran-Kriegs.