Seit 20 Jahre ist die Bergischen Universität Partnerhochschule des Spitzensports. Dem verlieh die Uni in dieser Woche bei ihrem Campus-Sommerfest nicht nur dadurch Ausdruck, das erfolgreiche Sportler, die in Wuppertal studieren, ausgezeichnet wurden. Gleichzeitig wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen Uni und Stadt Wuppertal unterzeichnet. In der von Oberbürgermeisterin Miriam Scherff unterschriebenen Erklärung verpflichtet sich die Stadt, am Spitzensportprogramm der Uni teilnehmende Studentinnen und Studenten in kommunalen Sportstätten trainieren zu lassen. Das war zwar bisher schon gelebte Praxis, etwa bei Speerwerferin Victoria Krause, wird aber durch die Kooperationsvereinbarung manifestiert. Eine solche Vereinbarung gibt es in Deutschland nur vier Mal zwischen Uni und Stadt, so Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski. „Die persönliche Unterzeichnung der Vereinbarung durch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff ist ein starkes Zeichen für die Förderung der dualen Karriere in Wuppertal (…) und stärkt zugleich die Attraktivität des Hochschul-, Wissenschafts- und Sportstandorts Wuppertal“, ordnete Uni-Sport-Leiter Dennis Fink ein. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass diese Ausnahmetalente in Wuppertal die besten Bedingungen vorfinden, sowohl auf der Laufbahn als auch im Hörsaal“, sagte Miriam Scherff. Professor Michael Fallgatter überreicht anschließend die Urkunden an jüngst erfolgreiche Studentinnen und Studenten:

Linus Bader, Denys Mozolevych ,Sofiia Tulchynska, Franziska Ritter (Speedklettern), Aaron Börkei, Yolanda Kahmann, Annika Zech (Rollhockey), Nicolas Niederle Gomez (Kanu, Wildwasser), Victoria Krause (Speerwurf), Ekaterrina Kuzminskaya (Synchronschwimmen), Ayna Pollok, Denise Schmitz, Katharina Wagner (Fechten), Lennart Roos (400m Hürden). Entschuldigen ließ sich Lena Lindemann, wie berichtet am Wochenende in China mit den Deutschen U 20-Handballerinnen Weltmeister geworden, und gerade erst zurück in der Heimat. Dort bereitet sie sich gerade auf zwei Prüfungen in ihrem Psychologiestudium vor, die die Torfrau aufgrund der umfangreichen Vorbereitung mit der Nationalmannschaft aus dem vergangenen Semester noch nachschreibt. Unter anderem solche zeitlichen Streckungen werden den Spitzensportler an der Uni eingeräumt.