Ferienstart am Flughafen Frankfurt

Mit diesen Tipps sparen Reisende am Airport Zeit

Aktualisiert am 11.07.2026 – 14:13 UhrLesedauer: 2 Min.

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Abflughalle des Frankfurter Flughafens (Archivbild): Die Sommerferien sind da – und das kann längere Wartezeiten mit sich bringen. (Quelle: IMAGO/Sabine Brose/imago)

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Die Sommerferien an Deutschlands größtem Flughafen beginnen. In Frankfurt werden deutlich mehr Passagiere erwartet. Die wichtigsten Tipps für Reisende.

Die Sommerferien haben begonnen – und damit startet auch am Frankfurter Flughafen der absolute Hochbetrieb. In der hessischen Ferienzeit vom 26. Juni bis zum 9. August, die sich mit den Schulferien der meisten anderen Bundesländer überschneidet, rechnet Flughafenbetreiber Fraport mit rund neun Millionen Reisenden. Insgesamt sollen in diesem Zeitraum 60.000 Maschinen starten und landen.

Der Flughafen rechnet mit längeren Wartezeiten – insbesondere bei der Kontrolle von Reisenden aus Nicht-EU-Staaten und vor allem zu Spitzenzeiten. Hintergrund sind auch neue EU-Vorgaben, die für Nicht-EU-Bürger strengere Kontrollen vorschreiben.

Wann sollte man am Flughafen sein?

„Wir empfehlen insbesondere Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürgern, dies bei ihrer Planung zu berücksichtigen und mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen“, sagte ein Sprecher von Fraport.

Das gilt bei Reisen außerhalb des Schengen-Raums auch für Reisende aus EU-Ländern, aus Ländern des europäischen Wirtschaftsraums (EWR), aus der Schweiz und mit einem deutschen Aufenthaltstitel. Für eine „unkomplizierte Passkontrolle“ empfiehlt Fraport das automatisierte Kontrollsystem EasyPass.

Skyline-Bahn am Frankfurter FlughafenVergrößern des BildesEine neue Skyline-Bahn (v) fährt parallel zu einer alten Bahn am Frankfurter Flughafen. Mit Eröffnung des neuen Terminals 3 ändert sich für die Passagiere am Frankfurter Flughafen einiges. (Quelle: Hannes P Albert/dpa/dpa-bilder)

Wer durch keine Grenzkontrolle muss, also innerhalb des Schengen-Raums unterwegs ist, sollte als EU-Bürger etwa 2,5 Stunden vor Abflug am Terminal sein. Wenn man kein Gepäck aufgibt, reichen auch zwei Stunden.

Security, Check-in und Gepäckaufgabe

Laut Fraport kann man im Vorfeld einen Zeitslot für die Sicherheitskontrolle buchen. Dies mache den Abflug planbarer. Zudem seien die CT-Scanner im Terminal 3 und im größten Teil von Terminal 1 moderner, sodass man Flüssigkeiten in Behältern mit bis zu zwei Litern mitnehmen kann. Sie können einfach im Handgepäck bleiben.

Die Lufthansa empfiehlt, sich im Vorfeld über die Regelungen zu informieren, was ins Handgepäck darf und was nicht.

Fraport empfiehlt, ebenso wie die Lufthansa, zudem einen Online-Check-In. Bei einigen Airlines sei die Gepäckaufgabe außerdem ab 23 Stunden vor Abflug möglich.

So kommt man zum neuen Terminal 3

Seitdem das neue Terminal 3 eröffnet wurde, ist das Terminal 2 für Sanierungen geschlossen. Die Airlines aus Terminal 2 sind in Terminal 3 umgezogen. Wer etwa mit der Bahn am Terminal 1 angekommen ist und von Terminal 3 abfliegt, nimmt die Skyline-Bahn zum neuen Terminal. Das dauert knapp zehn Minuten – inklusive Ausblick über die Start- und Landebahnen und das Vorfeld. Kürzlich war die Hochbahn nach technischen Problemen vorübergehend geschlossen worden – jetzt ist sie wieder in Betrieb.

Anfahrt und Parken

Fraport erwartet, dass die Parkhäuser in der Ferienzeit stark ausgelastet sein werden. Bei einer Anreise mit dem Auto empfiehlt der Flughafenbetreiber, im Vorfeld einen Parkplatz zu reservieren. Dabei gibt es Rabatte. Ebenfalls biete sich die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Auch die Lufthansa empfiehlt grundsätzlich eine Anreise mit Bus oder Bahn.