Der CSD in Kiel.

AUDIO: Nachrichten 14:00 Uhr – 11.07.2026 (3 Min)

Stand: 11.07.2026 17:48 Uhr

In Kiel hat am Samstag der Christopher Street Day (CSD) stattgefunden. Das Motto lautete diesmal „Sichere Häfen für alle“. Damit wollten die Veranstalter ein Zeichen gegen Diskriminierung und rechte Hetze setzen.

Laut Polizei waren in Kiel etwa 5.000 Menschen auf der Straße, um für die Rechte queerer Menschen zu demonstrieren. Nach Angaben der Veranstalter startete der Umzug am Mittag am Wilhelmplatz und endete nach einer Tour durch die Innenstadt am Rathausplatz. In der Landeshauptstadt kam es deshalb zu Verkehrsbehinderungen.

Bis 18 Uhr fand am Rathaus noch ein Straßenfest statt – mit musikalischem Bühnenprogramm und Redebeiträgen. Am Abend lud die Kieler Pumpe zur Abschluss-Party.

Motto erhält Zuspruch von SPD und Grünen

Das diesjährige Motto „Sichere Häfen für alle“ wurde auch von den Ratsfraktionen der Grünen und der SPD unterstützt. Laut einer Sprecherin der Grünen bedeuten sichere Häfen nicht nur Schutz vor Diskriminierung, sondern auch gesellschaftlichen Zusammenhalt.

18 CSD-Veranstaltungen in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein finden in diesem Jahr insgesamt 18 CSD-Veranstaltungen statt. Der in Flensburg zum Beispiel fand schon im Mai statt und in Lübeck und Husum (Kreis Nordfriesland) ist er im August geplant.

2000 Teilnehmende beim CSD in Flensburg.

Die Teilnehmenden haben für die Rechte queerer Menschen demonstriert. Bald folgen Veranstaltungen in ganz Schleswig-Holstein.

Zwei Menschen mit Regenbogenarmbändern halten sich an den Händen

Die Demo sollte in diesem Jahr auf Diskriminierung von queeren Personen am Arbeitsplatz aufmerksam machen.

Ein Arm, der eine Fahne mit Regenbogenmuster hält.

Erstmals plant die queere Community eine Parade in Ahrensburg. Sie soll durch die Innenstadt führen.

Beim Christopher-Street-Day in Lübeck wird eine große Regenbogenfahne entfaltet.

Bis zum September gab es in vielen Städten Veranstaltungen zum Christopher Street Day.