Eine Hand hält eine Bankkarte, die andere tippt auf einem Tablet.

Stand: 10.07.2026 08:08 Uhr

In Gifhorn hat eine Frau durch eine Online-Betrugsmasche einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag verloren. Die Polizei Gifhorn warnt und teilte mit, dass sich derzeit die Fallzahlen häufen.

Die Betrüger geben sich demnach auf Verkaufsplattformen wie Kleinanzeigen.de als Kaufinteressenten für einen zum Verkauf stehenden Artikel aus. Dann schlagen sie zunächst vor, über sichere Dienstleister zu zahlen.

Opfer landen auf einer Fake-Seite

Unter dem Vorwand, dass plötzlich ein Problem bestehe, würden die Täter anschließend ein anderes Bezahlsystem vorschlagen, heißt es weiter von der Polizei. Über einen Link gelangen die Opfer dann auf eine täuschend echt wirkende Seite. Dort sollen die Verkäufer ihre Bankdaten eingeben oder mit dem vermeintlichen Bezahlsystem verknüpfen. Die auf diese Weise erlangten Daten würden durch die Täter anschließend missbräuchlich verwendet werden, so die Polizei.

Tipps der Polizei bei Online-Verkäufen

  • Offizielle Bezahl- und Kommunikationswege der Plattform nutzen
  • Keine Links aus E-Mails oder Chatnachrichten anklicken
  • Niemals Bankdaten auf Internetseiten eingeben, die über zugesandte Links aufgerufen wurden
  • Internetadressen sorgfältig prüfen und sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen
  • Wer den Verdacht hat, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sollte umgehend seine Bank informieren und Strafanzeige bei der Polizei erstatten

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An einer Hausfassade hängt ein Leuchtschild mit der Aufschrift Polizei.

Verkäufer fordern dazu auf, angebliche Alternative zu Bezahldiensten wie Paypal zu nutzen. Das Geld kann dann weg sein.

Hände tippen etwas auf einer Computertastatur.

Beim Phishing erbeuten Betrüger per Mail, SMS, QR-Code oder Telefon persönliche Daten wie Passwörter. Wie kann man sich schützen?

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Braunschweig | 09.07.2026 | 09:30 Uhr