In der Nacht von Samstag auf Sonntag entwickelte sich aus bislang ungeklärter Ursache ein Balkonbrand zu einem Wohnungsbrand und griff auf zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses an der Lüpertzender Straße über.

Gegen 1.51 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Die eintreffenden Einsatzkräfte leiteten die Räumung des betroffenen Gebäudes ein. Gleichzeitig wurde die Brandbekämpfung in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss begonnen. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Brandwohnung, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine Person in der Wohnung befand. Weitere Einsatzkräfte trafen am Brandort ein.

Alle weiteren Bewohner konnten das Gebäude über das rauchfreie Treppenhaus selbstständig verlassen. Um dies dauerhaft rauchfrei zu halten, kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Dach des Gebäudes mithilfe einer Drehleiter und einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert. Hierzu entfernten die Einsatzkräfte an mehreren Stellen Dachziegel, um das Dach gezielt überprüfen zu können. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten sämtliche Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Lediglich der Bewohner der unmittelbar vom Brand betroffenen Wohnung konnte diese aufgrund der entstandenen Schäden vorerst nicht wieder beziehen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Im Einsatz waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache I (Neuwerk), das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), der Gerätewagen Einsatzstellenhygiene und der Abrollbehälter Atemschutz aus dem Technik- und Logistikzentrum (Holt), die Einheit Hardt der Freiwilligen Feuerwehr, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Polizei sowie der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.