Eintracht Frankfurt

Bericht: Krösche muss sich wegen privater Geschäfte erklären

12.07.2026 – 12:26 UhrLesedauer: 1 Min.

imago images 1078107016Vergrößern des Bildes

Markus Krösche (Archivbild): Der Eintracht-Sportvorstand muss sich erklären. (Quelle: IMAGO/Florian Ulrich)

Vorlesen

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

1x

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Artikel teilen

Nach einem „Bild“-Bericht über private Immobiliengeschäfte in Kroatien muss sich Markus Krösche erklären. Eintracht Frankfurt verteidigt den Sportvorstand.

Ein Bericht über private Immobiliengeschäfte von Markus Krösche hat bei Eintracht Frankfurt Fragen ausgelöst. Nach Recherchen der „Bild“ soll der Sportvorstand ein Grundstück in Kroatien erworben haben.

Demnach kaufte Krösche das Grundstück auf der Insel Dugi Otok mithilfe von Lana Banely. Sie ist die Ehefrau des Spielerberaters Andy Bara. Der Kaufvertrag soll mit einem weiteren Grundstücksgeschäft Banelys verknüpft gewesen sein. Laut dem Bericht wickelten beide Seiten die Käufe am selben Tag ab.

Die „Bild“ sieht darin einen möglichen Interessenkonflikt. Bara berät mehrere Profis, die zur Eintracht wechselten. Dazu gehören Jérôme Onguéné, Hrvoje Smolcic und Kristijan Jakic.

Eintracht und Anwalt weisen Vorwürfe zurück

Krösche soll den Aufsichtsrat vorab nicht über den Grundstückserwerb informiert haben. Im Zuge der Recherche forderte der Verein den 44-Jährigen auf, den Vorgang zu erklären.

Nach Angaben der Eintracht hat Krösche den Sachverhalt gegenüber dem Kontrollgremium erläutert. Der Verein teilte mit, Krösche genieße weiterhin das Vertrauen des Aufsichtsrats. Einen Interessenkonflikt könne das Gremium derzeit nicht erkennen.

Auch Krösches Anwalt wies einen Zusammenhang mit Spielerwechseln zurück. Der Erwerb der Immobilie auf Dugi Otok habe in keinem Zusammenhang mit Transfers gestanden.

Krösche arbeitet seit 2021 als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. In seine Amtszeit fallen unter anderem hohe Transfererlöse durch Spieler wie Kolo Muani, Omar Marmoush und Hugo Ekitiké und die Qualifikation für die Champions League.