Ausflugstipp für Dresdner
Von Weinbergen umgeben: Dieses Schloss ist hunderte Jahre alt
12.07.2026 – 14:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Schloss Wackerbarth in Radebeul (Archivbild): Seit mehr als 800 Jahren pflegt Sachsen im Elbland die Weinanbau-Tradition. (Quelle: Rainer Weisflog/imago-images-bilder)
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Das Schloss Wackerbarth blickt auf eine lange Geschichte und viele Feste zurück. Auch heute dreht sich hier vieles um den Wein.
Mitten in den Weinbergen von Radebeul erstreckt sich eine Parkanlage samt Schloss, die über eine 850 Jahre alte Weintradition verfügt. Das Schloss Wackerbarth wurde vom gleichnamigen Graf August Christoph von Wackerbarth im 18. Jahrhundert erbaut und diente lange als Kulisse für Feste von August dem Starken, ehemaliger Kurfürst von Sachsen.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach umgebaut. Nachdem es im Jahr 1875 im Stil der italienischen Renaissance umgewandelt wurde, ließ man es knapp 50 Jahre später „rebarockisieren“, so die Stadt Radebeul.
„Erstes Erlebnisweingut Europas“ in Radebeul
Seit 1992 befinden sich das Schloss und die Parkanlage im Besitz des Freistaates und öffneten 2002 als eigenen Angaben zufolge „erstes Erlebnisweingut Europas“. Seitdem werden hier Führungen durch den Weinkeller und die Weinberge angeboten. In den Wintermonaten können Besucher zudem den eigenen Glühwein probieren.
Laut der Stadt Radebeul hatte August Raugraf von Wackerbarth, ein Urgroßneffe des Schloss-Erbauers, den speziellen Glühwein aus den heimischen Weinreben im Jahr 1834 erfunden. Doch auch im Sommer können Besucher durch die großzügige Parkanlage spazieren. Der Eintritt hierfür ist kostenlos. Der Preis für Führungen variiert je nach Gruppengröße und Dauer.
Ein Höhepunkt des Schlosses Wackerbarth ist das kleinere Lustschlösschen „Belvedere“. Von der Empore bietet sich Besuchern ein Panoramablick über die Region und die Weinberge. Auch Hochzeiten können hier ausgerichtet werden.
So kommen Dresdner zum Schloss Wackerbarth
Vom Dresdner Hauptbahnhof erreichen Ausflügler die Schlossanlage mit der Tramlinie 4 Richtung Weinböhla. Nach rund 40 Minuten Fahrzeit erreicht man die Haltestelle Radebeul Schloss Wackerbarth 2. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Schloss.
Mit dem Auto benötigt man vom Hauptbahnhof knapp 30 Minuten bis zum Schloss. Vor Ort gibt es jedoch nur begrenzte Parkmöglichkeiten, daher empfiehlt sich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

