Neben Stuttgart hat Pejcinovic wohl einige weitere namhafte Optionen für seine Zukunft. Auch Benfica Lissabon, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und der SC Freiburg sollen um den deutschen U21-Nationalspieler buhlen. Laut Bild hat Pejcinovic alle bisherigen Offerten allerdings abgelehnt, weil der VfB eben sein favorisiertes Ziel sei.
Die Stuttgarter Verantwortlichen bleiben derweil offenbar entspannt, da sie auch keinen zwingenden Handlungsbedarf im Angriff haben. Schließlich verfügt man mit Deniz Undav und Ermedin Demirovic über zwei erstklassige Neuner, die jeweils eine starke Saison hinter sich haben. Bei Demirovic soll der VfB aber zumindest gesprächsbereit sein, falls ein attraktives Angebot für den bosnischen Nationalspieler eintrudelt. Spätestens dann könnte auch wieder neue Bewegung in den Pejcinovic-Poker kommen.
Der gebürtige Münchener war vergangenen Sommer nach einer Leihe zu Fortuna Düsseldorf nach Wolfsburg zurückgekehrt und war in der bitteren abgelaufenen Saison, die mit dem Abstieg in der Relegation gegen Paderborn endete, einer der wenigen Lichtblicke beim VfL. In wettbewerbsübergreifend 34 Einsätzen waren Pejcinovic zwölf Tore gelungen.